(openPR) Der VfB startete am Freitag in das Wochenende der Spitzenspiele gegen Gladbach. Aus dem Spitzenspiel wurde allerdings keins, nicht nur was die Qualität des Spiels selbst anbelangt, sondern auch speziell für den VfB war die Leistung eher unterdurchschnittlich. "Wir sind heute auf eine Mannschaft getroffen, die einfach besser war als wir" bilanzierte Schneider in der anschließenden Pressekonferenz. Er fügte auch an, dass es nicht einfach war, ein einem Freitag Abend eine frische Mannschaft aufs Feld zu stellen, bei der 13 Spieler erst am Mittwoch von ihren Nationalmannschaften wieder zurückkamen. In Berlin war die Situation ähnlich, da ging es gut, gegen Gladbach hat der "Dampf gefehlt" so Schneider. Lucien Favre pflichtete Schneider bei und konnte das nachvollziehen, er hatte das Problem lediglich bei 5 Spielern. Der Freitag war so ein Tag, an dem es einfach nicht gereicht hat, aber laut Schneider sind solche Spiele einkalkuliert auf dem Weg zu einer Entwicklung, wie sie Gladbach bereits genommen hat.
Auch Tobias Rathgeb, Kapitän des VfB II, konnte die Niederlage einordnen, schließlich hatte man es mit dem souveränen Spitzenreiter zu tun, der Fehler, wie sie im Spiel gegen Heidenheim gemacht wurden, gnadenlos bestraft. In der Tat, die Abwehr wackelte das ein oder andere Mal bedenklich, auch der zuletzt so überragende Vlachodimos hatte zumindest beim 0:1 nicht seinen Sahnetag erwischt. Marco Grüttner hing vorne zu sehr in der Luft, die Außenspieler verrannten sich zu oft in die Abwehr der Heidenheimer, Chancen war entsprechend Mangelware. Nach dem 0:1 hatte Grüttner den Ausgleich zwar auf dem Fuß, der Ball segelte aber weit übers Tor. Nach dem Abseitstor von Gümüs waren die Angriffsbemühungen des VfB II allerdings zu Ende. Auch die offensiven Einwechslungen mit Wanitzek, Riemann und später Breier verhalfen nicht, mehr gute Möglichkeiten herauszuspielen. Die Folge der offensiveren Ausrichtung waren letztlich die Tore 2 und 3 der Heidenheimer. Am Ende vielleicht ein Tor zu hoch, dennoch änderte es nichts an der zweiten Niederlage in Folge ohne eigenes Tor.
Besser machten es die Jugendteams, hier standen auch von der Tabellenkonstellation her, wahre Spitzenspiele an.
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