(openPR) Unter dem Motto "Our Year - Our Voice" sind Menschen quer über den Globus aufgerufen, den Fokus auf die Jugend der Welt zu richten. Denn die UN hat den Zeitraum 12. August 2010 bis 11. August 2011 zum "Jahr der Jugend" erklärt. Die dbb jugend nrw beteiligt sich am Weltjugendjahr mit ihrer Israel-Austauschaktion vom 3.-10. Oktober.
Die Vereinten Nationen haben große Ziele mit dem Jahr der Jugend verknüpft: Die Jugend soll auf der ganzen Welt ein Stückchen näher rücken und einen verständigen Blick für die kulturellen Unterschiede entwickeln. Jugendliche auf der ganzen Welt sind gefragt sich mit Aktionen am Weltjugendjahr zu beteiligen. Die dbb jugend nrw wird das mit ihrer Israel-Austauschaktion vom 3.-10. Oktober tun.
Die Freundschaft zwischen der dbb jugend nrw und dem Israelischen Städte- und Gemeindebund ist nicht neu. Schon seit 1976 verbindet beide Seiten ein enges Band. Neu aber ist, den kulturellen Austausch auf noch breitere Füße zu stellen. "Auf Basis des Weltjugendjahres gibt es verschiedene Kanäle, um andere junge Menschen an dem, was man vor Ort erlebt, teilhaben zu lassen und so auch eigene Erfahrungen weiterzugeben", erklärt der Vorsitzende der dbb jugend nrw, Markus Schallenberg.
So gibt es einen Terminkalender, in den weltweit alle Jugendverbände und Jugendorganisationen ihre Aktionen zum Jahr der Jugend einstellen können. Auch ein Newsletter erscheint regelmäßig, in dem die UN über die Initiativen weltweit berichtet. Daran beteiligt sich nun auch die dbb jugend nrw in Zusammenhang mit dem Besuch beim Partner in Israel.
Israel beheimatet eine zutiefst zerrissene Gesellschaft mit gegensätzlichen Ideen und Feindbildern, die immer wieder zu Konflikten führen. Zudem ist Israel aber auch ein Land, in dem eine für uns fremde und andersartige Kultur gepflegt wird. Viele Aspekte kommen hier zusammen. Und es wird sich zeigen, welches eigene und vielleicht auch neue Bild die acht Vertreter der dbb jugend nrw für sich bekommen werden. Sie werden eine ganze Reihe von Eindrücke sammeln bei verschiedenen Treffen mit jungen Leuten - zum Beispiel in der Stadt Rechovot, unweit von Tel Aviv entfernt oder bei einem Besuch in einem Kibbuz. Und auch auf vielen anderen Ebenen werden die deutschen Jugendvertreter dem Land und seiner Geschichte begegnen: im Holocaust-Museum Yad Vaschem, im jüdischen Viertel in Jerusalem oder auf dem Ölberg.
"Freundschaft ist wie Heimat, so hat es Kurt Tucholsky einmal auf den Punkt gebracht", erklärt Markus Schallenberg. "Durch unsere langjährigen guten Kontakte bereist man mit der dbb jugend nrw die Fremde nicht als Tourist, sondern als Freund. Das ist eine Erfahrung, die es sicher lohnt, im Anschluss an die Reise über das neue Netzwerk weiterzugeben", ist sich Schallenberg sicher. So will die dbb jugend nrw andere junge Menschen auf der Welt durch ihre Berichte dazu ermuntern, solche Möglichkeiten selbst zu nutzen.
Die Austauschfahrt nach Israel wird bei der dbb jugend nrw die erste einer Reihe sein, die unter dem UN-Motto "One Youth - one Voice" steht.













