(openPR) „Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember ist ein Tag, an dem wir ganz besonders unsere Solidarität mit HIV-Infizierten und an Aids erkrankten Menschen zeigen sollten“, erklärt Dr. Karl Breu, Leiter des Gesundheitsamtes und 1. Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-Schongau.
Weltweit sind rund 34 Millionen und in Deutschland zirka 78.000 Menschen davon betroffen. HIV-Infektionen und Aids werden in der Öffentlichkeit fälschlicherweise kaum mehr als gesellschaftliches Problem wahrgenommen. „Die Bedrohung durch Aids ist unverändert hoch“, betont Dr. Breu, „viele sind sich dieser Tatsache aber nicht bewusst“. Besonders jüngere Menschen halten Aids sogar für heilbar. Heute bezeichnen nur noch 29 Prozent der Gesamtbevölkerung und 38 Prozent der 16- bis 20-Jährigen Aids als eine gefährliche Krankheit.
Dies wirkt sich auf Denken und Handeln aus: Die Menschen schützen sich nicht, weil sie die Gefahr einer Infektion unterschätzen und Aids einfach vergessen haben. Humane Immundefizienz-Viren (HIV) befinden sich vor allem im Blut und in der Samen- oder Scheidenflüssigkeit infizierter Menschen. Wenn diese stark virushaltigen Körperflüssigkeiten in die Blutbahn eines anderen Menschen eindringen, kann die Infektion weitergegeben werden. In die Blutbahn gelangt das Virus direkt, zum Beispiel über die Schleimhäute bei ungeschütztem Sex oder über die gemeinsame Benutzung von Spritzen infizierter Drogenkonsumenten. Verletzungen und Entzündungen der Schleimhäute erhöhen das Ansteckungsrisiko noch.
Der beste Schutz ist immer noch „Safer Sex“. Man sollte sich stets so verhalten, dass Sperma, Scheidenflüssigkeit, Darmsekret, Blut oder Blutspuren, wie zum Beispiel Menstruationsblut, nicht in den Körper der Partnerin oder des Partners gelangen, und dass umgekehrt solche Körperflüssigkeiten nicht in den eigenen Körper gelangen. Dabei hilft vor allem die richtige Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Kondome sind ein gängiges Verhütungsmittel. Die hauchdünne Latexhaut bildet eine „Barriere“, die den Schleimhautkontakt verhindert. Zudem fängt das Kondom in seinem Reservoir den Samenerguss auf. Somit gelangen keine Spermien in die Scheide.
Für diejenigen Menschen, die eine Latexallergie haben, gibt es latex-freie Kondome aus Polyurethan. „Trotz aller medizinischen Fortschritte ist Aids nach wie vor unheilbar. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten“. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.weltaidstag.com und www.gib-aids-keine-chance.de/
Das Motto des Welt-Aids-Tages 2013 lautet: Positives Zusammenle-ben!
Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weilheim-Schongau und die Psychosoziale Aids-Beratungsstelle München der Caritas laden Sie deshalb zu einem gemeinsamen Pilgerweg auf den Hohen Peißen-berg ein.
Wie Sie aus der Anlage entnehmen können, treffen wir uns am Samstag, den 30.11.2013 entweder bereits um 14.00 Uhr zu einem gemeinsamen Fußmarsch zum Gipfel, bzw. um 15.00 Uhr zu einer ökonomischen Andacht in der Gnadenkapelle der Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg. Den Nachmittag können wir dann gemeinsam bei einer Einkehr im benachbarten Gasthof langsam aus-klingen lassen.
Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg, suchen im Weg nach Stille, Ruhe, Besinnung oder Erkenntnis.
Dieser Artikel kann selbstverständlich in Ihrem Sinne redaktionell auf-bereitet werden. Um zeitnahe Ankündigung unseres Pilgerwegs wird gebeten.
Wir freuen uns mit Ihnen auf dem Hohen Peißenberg zusammen zu treffen.








