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Mobile Commerce: Science meets industry an der Universität Augsburg

01.02.200608:34 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Grundlagenseminare zu mobilen Geschäftsprozessen und MVNO
Tutorial Day der 6. Konferenz Mobile Commerce am 06. Februar

Die Augsburger Mobile-Commerce-Konferenz MCTA ist seit Jahren dafür bekannt, dass sie keine allgemeine Vortragssammlung bietet, sondern den Dingen auf den Grund geht. Passend zu diesem Profil gibt es auch in diesem Jahr wieder ein begleitendes Seminarprogramm. Diesmal werden den Teilnehmern Grundlagenwissen und Praxiserfahrungen zu mobilen Geschäftsprozessen sowie wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen von MVNO-Geschäftsmodellen angeboten.



Seminarkonzept als Ergänzung zur Konferenz
Das Seminarprogramm, das am 06. Februar nachmittags und damit vor dem Hauptprogramm der 6. Konferenz Mobile Commerce Technologien und Anwendungen stattfindet, soll den Teilnehmern einen echten Mehrwert bringen. „Wir haben auch dieses Jahr wieder zwei der spannendsten und aktuellsten Themen ausgesucht“, so Dr. Key Pousttchi, der das Seminarprogramm der Konferenz leitet. „Die Konferenzteilnehmer der MCTA haben bei uns die Möglichkeit, für eine relativ geringe Konferenzgebühr ein qualitativ sehr hochwertiges, vierstündiges Intensiv-Seminar von einem erfahrenen Praktiker zu erhalten und sich abends noch in lockerer Runde über die Fachthemen auszutauschen.“
Die Referenten hat Pousttchi dabei handverlesen, die Tutorials werden nach dem Kleingruppenkonzept (5-15 Teilnehmer) durchgeführt. Anhand von Leitfragen wird komprimiertes Wissen zum jeweiligen Themengebiet vermittelt, Fragen und Diskussion sind dabei willkommen. Die Seminare sind gleichermaßen für Teilnehmer mit technischem wie mit wirtschaftlichem Hintergrund geeignet.

Mobil-integrierte Geschäftsprozesse - Potentiale, Gestaltung, Best Practices
Welche Prozesse können sinnvoll durch mobile Technologie unterstützt werden und wie muss eine mobile Lösung im Unternehmen gestaltet sein, damit sie Erfolg bringt? Mobile Geschäftsprozesse sind in aller Munde, aber nur die wenigsten kennen sich wirklich aus. Dabei sind hohe Effizienz- und Effektivitätsvorteile realisierbar, wenn mobile Arbeitsplätze besser in die betriebliche Leistungskette eingebunden werden. So setzt ein großer Maschinenbaukonzern beispielsweise weltweit eine PDA-Lösung für seine Servicetechniker ein und spart pro Techniker und Monat 6 Prozent der Kosten ein. „In einigen Branchen, etwa in der Vending- und der Baubranche, sind sogar 20 Prozent durchaus realistisch, wenn mobile Technologie richtig eingesetzt wird“, so Key Pousttchi. Wie man richtig vorgeht, zeigt im Seminar zu mobilen Geschäftsprozessen Stefan Schmidt, Geschäftsführer der Mindwork Solutions GmbH. „In vielen Bereichen gelten für mobile Lösungen spezielle Gesetzmäßigkeiten, die gilt es zu beachten“, weiß Schmidt. Und so erläutert er in seinem Tutorial nicht nur, wo Erfolgschancen, sondern auch wo Fallen zu erwarten sind. Die Auswahl der richtigen Prozesse und deren Gestaltung stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Auswahl der Endgeräte, Akzeptanz bei den Anwendern, Messung des Nutzens und die Sicherheit der Daten. Mit seiner Firma, der Mindwork Solutions GmbH, bietet Schmidt IT-Projekt-Consulting an und hat bereits eine ganze Reihe mobiler Prozesslösungen erfolgreich realisiert – ein Erfahrungsschatz, von dem auch die MCTA-Teilnehmer profitieren können.

Das Geschäftsmodell MVNO - wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen
Binnen kurzer Zeit sind neben den etablierten Anbietern in Deutschland in den letzten Monaten eine Reihe von Mobilfunkanbietern ohne eigenes Netz entstanden. Diese so genannten virtuellen Netzbetreiber (Mobile Virtuial Network Operators, MVNO) können mit dem Kerngeschäft Mobilfunk antreten wie etwa Simyo, Klarmobil oder Blau.de, aber auch aus ganz anderen Segmenten kommen, wie etwa ALDI TALK. Experten halten durchaus für möglich, dass dies erst der Anfang ist. In naher Zukunft kommt die Handykarte dann von der Bank, dem Fernsehsender oder dem Fußball-Bundesliga-Verein und kann in Kombination mit anderen Leistungen vermarktet werden. Eine Reihe namhafter Unternehmen prüft derzeit, welche Vorteile ihnen ein solches Angebot bringen kann und wie es zu realisieren ist. Hierzulande betreten sie damit wirtschaftlich und juristisch Neuland. Eine gefragte Expertin auf diesem Gebiet ist deshalb die Juristin Dr. Beate Rickert, Gesellschafterin der n23 umts GmbH. In Ihrem Tutorial geht sie auf Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten, Synergien, Discount-Strategien und Portfoliogestaltung ebenso ein wie auf Enabler (MVNE), Einflüsse der UMTS- und WLAN/WiMAX-Entwicklung und schließlich auf Rechtsfragen wie Vertragsgestaltung und rechtliche Rahmenbedingungen.

MCTA im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
Aber auch das übrige Konferenzprogramm verspricht spannend zu werden. Über die Fokusthemen „Mobile Payment“ und „Mobile Business Processes“ hinaus wird ein breites Spektrum von Mobile-Themen angeboten. Die Vorträge und Diskussionen auf der MCTA werden von einer Reihe hochrangiger Experten bestritten. Auf der Tagung unter dem Motto "Science meets industry" werden neben den neuesten Trends auch eine Reihe bestehender Lösungen gezeigt, vom Mobile Ticketing über Themen wie Mobile Marketing, Mobile Content und bis hin zu neuen Systemen und Architekturen aus der Forschung sowie den neuesten Entwicklungen im Mobile Banking. Die gesamte Konferenz dauert vom 6. bis 7. Februar. Das vollständige Programm ist unter www.mcta.de einzusehen, Anmeldeschluss ist am 27. Januar.
_______________________________________________________
Ausführliches Programm und Anmeldung:
http://www.mcta.de

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