(openPR) Jährlich lockt das Fernweh etwa 10.000 deutsche Schüler und Schülerinnen nach Nordamerika zu einem High School Year. In den USA oder Kanada verbringen sie ein unvergessliches Schuljahr. In einem völlig anderen Kulturkreis lernen die 15- bis 18-Jährigen den Lebensalltag kennen und perfektionieren ihr Englisch. Die Umgebung, Gastfamilie, Mitschüler, Sitten und Gebräuche sind am Anfang völlig neu. Die Schüler müssen sich erst einleben; die eigenen Stärken und Schwächen werden auf die Probe gestellt. „Das ist nicht leicht, aber ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und für die interkulturelle Kompetenz“, erklärt Martin Richard, Leiter Internationale Schulprogramme bei den Carl Duisberg Centren (CDC) in Köln.
Damit das Jahr im Ausland ein Erfolg wird, ist die sorgfältige Auswahl der Gast-familie besonders wichtig. Eltern und Schüler profitieren von den Erfahrungen und Netzwerken einer Austauschorganisation. Nach intensiven Vorgesprächen und mit der Hilfe erfahrener Betreuer vor Ort werden die passenden Gasteltern gefunden. Von der Selbstorganisation rät Martin Richard in den USA und Kanada ab. Die Visa-Bestimmungen sind sehr streng und dann fällt auch ein Schulgeld an. Jedoch kann man unter bestimmten Vorraussetzungen eine eigene Gastfamilie in den USA benennen. Dies dürfen keine Verwandten sein.
Ein High School Year ist nicht ganz billig. Wer in den USA ein Schuljahr verbringt, muss mit Flug, Unterkunft, Verpflegung, CDC-Beratung/ Betreuung und Vorbereitungsseminar mit knapp 6.000 Euro rechnen. In Kanada entstehen wegen der anfallenden Schulgelder und Gastfamiliengebühren höhere Kosten.













