(openPR) Leonard Lansink (50, „Ina & Leo“, „Nordkurve“), als kauzig-schrulliger Privatdetektiv „Wilsberg“ (ZDF) zum TV-Star aufgestiegen, hat an die Zeit, als er in München wohnte, keine allzu angenehmen Erinnerungen. „Ich habe drei Räumungsklagen in München verloren. Mittlerweile habe ich meine alten Mietschulden beglichen“, schildert der gebürtige Westfale, der heute in Berlin lebt, der Fernsehzeitschrift „Gong“.
Der 106-Kilo-Mann muss in einer Rolle als Ex-Rechtsanwalt Georg Wilsberg auch Auto fahren. Was ihm einige Mühe bereitet. Denn Leonard Lansink hat nie die Fahrprüfung abgelegt und besitzt keinen Führerschein. „Mit 18 hatte ich kein Geld. Später fand ich es nicht mehr so sexy. Beim Dreh wird immer extra großzügig abgesperrt, damit kein normaler Verkehrsteilnehmer in Gefahr gerät, wenn ich da rumgurke. Ich könnte nie am echten Straßenverkehr teilnehmen. Multi-Tasking – lenken, fahren, reden und schauen auf einmal – das ist nicht mein Ding“, schildert der kinderlose Schauspieler, der bis heute nicht weiß, wer sein Vater ist.
Seine Freundin hat der Kettenraucher und Pferdenarr auf den Schienen kennen gelernt: „Sie hat mich im Speisewagen der Bundesbahn angesprochen“.
Der Wahl-Berliner hatte vor sieben Jahren Lymphdrüsenkrebs. Wie ihn die Krankheit verändert hat? „Man wir ungeduldiger mit Menschen, die einem die Zeit stehlen. Und netter zu denen, die es verdient haben“, sagt Leonard Lansink in der „Gong“ und erläutert: „Aber diese Angst bleibt immer. Da ist eine Schublade im Kopf, die ist voll davon. Und man kramt immer mal wieder darin herum. Aber man ist auch immer glücklich, es hinter sich gebracht zu haben“.
Der viel beschäftigte Schauspieler ist gerade 50 geworden – am 7. Januar. Sein nächster „Wilsberg“-Krimi mit dem Titel „Callgirls“ läuft am 4. Februar im ZDF.









