(openPR) die Emerson Gallery Berlin freut sich, Ihnen die erste Einzelausstellung mit Fotografien von Leonard Nimoy in Europa präsentieren zu dürfen. Leonard Nimoy, unter anderem als Darsteller von Mr. Spock in der Kultserie „Raumschiff Enterprise“ und aus dem Kinoerfolg „Star Trek“ international bekannt - ist als Fotograf hier in Europa eine überraschende Neuentdeckung.
Schon seit den 70er Jahren beschäftigt sich der 1931 in Boston geborene, heute in New York und Kalifornien lebende Nimoy mit seiner eigentlichen Leidenschaft: Der Fotografie. In den Vereinigten Staaten erreichte er mit zahlreichen Ausstellungen und Publikationen seither als Fotograf großes Ansehen. Nach seinem letzten „Star Trek“ Auftritt 2009 als gealterter „Mr. Spock“, kündigte Leonard Nimoy im April dieses Jahres an, er werde sich von nun an ausschließlich der Fotografie widmen.
Mit seiner Serie „Full Body Project“ beweist der Künstler Nimoy sein Können auf dem Gebiet der Fotografie und provoziert mit einem sozialkritischen Ansatz. Akteure seiner schwarz–weißen Bilder sind die nackten Körper vollschlanker Frauen der „Fat Bottom Revue“, die er mit viel Sensibilität ablichtet – Porträts mit starker Sinnlichkeit und Intimität. Ihre Posen ahmen kompositorisch bekannte Ikonen der Kunstgeschichte und der Modefotografie nach: von Duchamps „Akt, eine Treppe hinabsteigend“ über Bilder Helmut Newtons bis hin zu dem berühmten Gruppenfoto nackter Supermodels von Herb Ritts. Nimoy konterkariert damit auf sensible Art und Weise das schlanke Schönheitsideal und die kommerzielle Modefotografie.
Leonard Nimoy enthüllt in seinen Bildern im doppelten Sinn des Wortes die Fragwürdigkeit des Genres und die diskriminierenden westlichen Standards „idealer Körpermaße“.
Auf der diesjährigen Art Fair in Köln (29.10 – 01.11.2010) wird Leonard Nimoy mit seinem „Full Body Project“ und einigen Bildern aus der Serie „Shekhina“ von der Emerson Gallery Berlin präsentiert. Nimoy spürt dem weiblichen Prinzip der „Shekhina“, (in der jüdischen Mystik: das Erscheinen Gottes auf der Erde) auf gefühlvoll–spirituelle Weise nach.
Derzeit zeigt das Mass MoCA (The Massachusetts Museum of Contemporary Art: 01.08.2010 – 02.01.2011) Nimoys jüngste Fotoserie: „Secret Selves“ in der der Fotograph inspiriert von Aristophanes Theorie das verlorene oder versteckte Selbst erforscht.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin statt. Infoline: +49 (0)30.24 74 98 88
Eröffnung: Freitag, 5. November 2010, 19 bis 22 Uhr
Dauer der Ausstellung: 6. November bis 15. Januar 2010
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 19 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr u. n. Vereinbarung












