(openPR) Stiftung NaturSchutzFonds fördert ein Projekt des BUND zur Sanierung des Booßener Mühlengrabens in Frankfurt/ Oder
Potsdam/ Frankfurt (Oder). Seit heute realisiert der BUND Landesverband Brandenburg im Frankfurter Ortsteil Booßen wasserbauliche Maßnahmen, um mehrere Stauanlagen im Booßener Mühlengraben zu reparieren. Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat das Projekt mit Fördermitteln aus Zweckerträgen der Lotterie GlücksSpirale in Höhe von rund 8.000 Euro finanziert.
Da die vorhandenen Staustufen nicht oder nur noch eingeschränkt funktionsfähig sind, sollen drei Stützschwellen saniert werden, um die Gewässersohle des Mühlengrabens anzuheben und dessen Entwässerungswirkung zu verringern. „Wir möchten unter anderem eine langfristige Stauhaltung im Mühlengraben sichern und dessen Wasserrückhalt erhöhen. Davon würde speziell ein benachbartes Feuchtgebiet profitieren, wo die Rotbauchunke ein Rückzugsgebiet innerhalb der ansonsten intensiv genutzten Ackerflächen gefunden hat“, erklärt Felix Reyhl, Projektleiter für Moorschutz beim BUND.
Der BUND Landesverband betreut das Feuchtgebiet, das auch dem Biber einen Lebensraum bietet, langjährig und hat die an den Mühlengraben angrenzenden Flurstücke für 30 Jahre gepachtet. „Flächensicherung ist eine wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Naturschutz. Zudem kann auf diese Weise sichergestellt werden, dass keine Dritten von den Änderungen der Wasserstände negativ betroffen werden“, sagt Anett Franz von der Stiftung NaturSchutzFonds.
Erste Maßnahmen zur Anhebung des Grundwasserstandes im Feuchtgebiet entlang des Booßener Mühlengrabens und zur Minderung seiner entwässernden Wirkung erfolgten bereits 1993. Sowohl die wasserrechtliche Genehmigung als auch eine positive Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Frankfurt (Oder) liegen vor.











