(openPR) Am Sonntag, den 1. September wird um 17:30 Uhr vor dem ehemaligen Wohnhaus Luise Gregers in der Wilhelmshöher Allee 259 in Kassel eine Gedenktafel für die Komponistin feierlich enthüllt. In diesem Haus lebte sie von ca. 1911 bis 1939. Hier veranstaltete sie musikalische Salons, in denen sie auch als Interpretin ihrer zahlreichen Liedkompositionen auftrat.
Die Komponistin und Musikerin Luise Greger (1862–1944) hat sich zu Lebzeiten in Deutschland und im europäischen Ausland als Kammersängerin und Liedkomponistin hohe Anerkennung erworben. Einen Großteil ihres Lebens verbrachte sie in Kassel-Wilhelmshöhe. Bereits 1993 gab es erste Bestrebungen, mit einer Tafel an Luise Gregers letztem Wohnort ihrer zu gedenken. Und nun, 20 Jahre später, ist es dank des großen (zum Teil auch finanziellen) Engagements von Kasseler Bürgerinnen und Bürgern, der Familie Greger und des Kasseler Kulturforums endlich soweit.
Die ‚Tafelidee‘ aus dem Jahr 1993 wird nun endlich Realität. Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Eva Kühne-Hörmann, und Stadträtin Frau Anne Janz haben ihr Kommen bereits zugesagt. Das Classic Brass Ensemble Schauenburg unter der Leitung von Roland Sälzer spielt zur Tafelenthüllung die Ouvertüre aus der Märchenoper Gänseliesel, für Blechbläserensemble bearbeitet von Martin Forciniti. Im Anschluss an die Enthüllung findet ein kleiner Umtrunk in der ehemaligen Wohnung Luise Gregers, im ID Institut für Innovative Gesundheitskonzepte Dipl. Psych. Christa Diegelmann und Dipl. Psych. Margarete Isermann, statt.
Vor kurzem wurde der Komponistin eine weitere ganz besondere Ehrung zuteil: Am 20. Juli 2013 wurde der Kasseler Fußweg zwischen Niederwaldstraße und Baunsbergstraße in „Luise-Greger-Weg“ umbenannt.
Zur Museumsnacht wird eine Komposition von Luise Greger aufgeführt: Ihre Oper Gänseliesel wird in einer Neu-Inszenierung am 7. September 2013 um 17 Uhr im Augustinum auf die Bühne gebracht. Von der Familienoper mit Märchenmotiven der Gebrüder Grimm war nur der Klavierauszug erhalten geblieben. Dank einer Instrumentierung von Barbara Gabler und einer Libretto-Bearbeitung von Klaus Schützmannsky kann nun eine Inszenierung gezeigt werden, die Märchenzauber verströmt. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen.
Was: Enthüllung der Gedenktafel für Luise Greger
Wann: Sonntag, den 1. September 2013, 17:30 Uhr
Wo: Wilhelmshöher Allee 259, Kassel-Wilhelmshöhe











