(openPR) In Deutschland sollen unzureichend verschlüsselte Rezeptdaten von einem süddeutschen Rechenzentrum an eine US-Firma verkauft worden sein. Kunden bei der Bergischen Krankenkasse sind jedoch in keinem Fall betroffen. Die BERGISCHE arbeitet mit dem Abrechnungszentrum Emmendingen zusammen. Ihr Datenschutz ist TÜV-testiert, zertifiziert und entspricht allen gesetzlichen Vorgaben.
Solingen. In Deutschland werden einem „Spiegel“-Bericht zufolge Millionen Rezeptdaten von Ärzten und Patienten ausgespäht und weiterverkauft. Möglich macht das laut dem Magazin ein Handel der unzureichend verschlüsselten Daten zwischen einem süddeutschen Apothekenabrechnungszentrum (VSA GmbH, München) und dem US-Datenhändler IMS Health.
Die BERGISCHE arbeitet ausdrücklich nicht mit dem betroffenen Rechenzentrum zusammen.
Stattdessen besteht seit vielen Jahren eine bewährte Zusammenarbeit mit dem geprüften und zertifizierten Abrechnungszentrum in Emmendingen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts unterliegt dieses mit Krankenkassen kooperierenden Rechenzentrum identischen gesetzlichen Vorgaben beim Datenschutz wie die Krankenkassen selbst.
„Als erster Dienstleister überhaupt hat sich das Rechenzentrum Emmendingen außerdem der Herausforderung gestellt, das Zertifikat „Dienstleister mit geprüftem Datenschutz“ vom TÜV Rheinland ausgestellt zu bekommen“ so Ingo Kegler, Datenschutzbeauftragter bei der BERGISCHEN. „Mit diesem Siegel weist es gegenüber allen Beteiligten im Gesundheitswesen - inklusive natürlich unserer Kunden - eine sichere und datenschutz-konforme Verarbeitung und Dokumentation von Daten aus. Darüber hinaus lässt die BERGISCHE das Abrechnungszentrum regelmäßig datenschutzrechtlich prüfen“.
Der Prüfkatalog zum Datenschutz für Körperschaften des öffentlichen Rechts beinhaltet komplexe und vielfältige Themenfelder. So müssen neben technischen auch organisatorische Voraussetzungen aus dem Standard ISO/IEC 27001:2005 erfüllt werden.













