(openPR) Der ehemalige Bundesligaprofi und sportliche Leiter der U23 vom VfL Wolfsburg ist derzeit das neuste Mitglied in der Kampagne „Unsere Elf gegen Rassismus“.
Die Bildungsinitiative „Show Racism the Red Card – Deutschland e.V.“ hat die Kampagne im April ins Leben gerufen und gibt aktiven und ehemaligen Fußballprofis die Möglichkeit, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen. Neben Jimmy Hartwig, Viola Odebrecht, Roberto Hilbert und Kevin Kuranyi hat nun auch Pablo Thiam zu diesem Thema Stellung genommen. Der ehemalige Nationalspieler Guineas äußert sich im Interview mit der Bildungsinitiative, dass Rassismus schon immer eine große Rolle gespielt und auch seine persönliche Karriere beeinflusst hätte. „Dies war für mich auch immer ein Grund, nicht über einen Wechsel nach Italien nachzudenken“, berichtet Thiam. Er ist zudem der Meinung, dass Rassismus und Diskriminierung subtiler geworden wären. „Rassismus taucht im gesellschaftlichen Leben oft auch dort auf, wo es darum geht, Schuldige zu finden.“ Daher hält der sportliche Leiter der U23 vom VfL Wolfsburg es für wichtig, „das Thema nicht für erledigt zu betrachten.“
Im Anschluss an das Interview posierte der 39-jährige auch für ein obligatorisches Foto mit einer roten Karte gegen Rassismus. Die Teilnahme an der „Elf gegen Rassismus“ ist nicht das erste Mal, dass Pablo Thiam mit „Show Racism the Red Card – Deutschland e.V.“ zusammenarbeitet. Schon im März besuchte er einen Workshop der Bildungsinitative gegen Rassismus und Diskriminierung. In den Räumlichkeiten der VW-Arena beantwortete er zum Abschluss der Veranstaltung geduldig die Fragen der Kinder und Jugendlichen.













