openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Trotz 100.000 € Anreiz Signatur nicht geknackt

10.01.200611:43 UhrIT, New Media & Software
Bild: Trotz 100.000 € Anreiz Signatur nicht geknackt
Mystery Twister Logo
Mystery Twister Logo

(openPR) Die Aufgabe "CryptoChallenge 13" (CC13) des Mystery Twister Wettbewerbes wurde erwartungsgemäß nicht gelöst. Die Aufgabe CC13 war von der CITS Forschungsgruppe an der Fakultät für Mathematik der Ruhr-Universität Bochum und bremen online services GmbH & Co. KG (bos KG) ausgeschrieben worden. Bei der schwierigsten Aufgabe des Wettbewerbs ging es darum, eine elektronische Signatur zu fälschen, wozu es nötig gewesen wäre, eine 1024 Bit RSA-Verschlüsselung zu knacken. Der Wettbewerb startete am 18. Mai und endete am 31. Dezember 2005. In diesem Zeitraum ist es 10.000 Teilnehmern weltweit nicht gelungen, den privaten Schlüssel der elektronischen Signaturkarte des bos KG Geschäftsführers Dr. Stephan Klein zu errechnen. Damit hat sich gezeigt, wie sicher derzeitige Signaturverfahren sind, die auf einer 1024 bit RSA Verschlüsselung basieren.



Das hohe Preisgeld war ein großer Anreiz, sich mit der Aufgabe zu befassen und trotz der schlechten Aussichten die Lösung zu finden. Dabei galt es, die beiden Primzahlen zu ermitteln, die miteinander multipliziert eine rund 309 Ziffern lange Dezimal-Zahl ergaben. Mehr als 10 hoch 100 verschiedene Kombinationen hätten ausprobiert werden müssen, um die richtigen Primzahlen zu finden. Selbst mit den besten zurzeit bekannten Verfahren zum Faktorisieren wäre der Aufwand enorm. Das Knacken dieses Codes war damit praktisch unmöglich.

Die Aufgabe CC13 war die einzige Aufgabe des Mystery Twister Wettbewerbes, bei der nicht zu erwarten gewesen war, dass es gelingen würde sie zu lösen. Diese Aufgabe war gestellt worden, um zu zeigen, dass ein 1024 bit RSA Code derzeit nicht geknackt werden kann. Um diese Aufgabe zu lösen wäre ein Durchbruch in der Kryptografie nötig.

Dr. Stephan Klein: "Wir haben uns natürlich genau überlegt, ob wir es riskieren können, die Summe von 100.000 Euro aufs Spiel zu setzen. Uns war jedoch klar, dass es nach bisherigen Erkenntnissen schlicht unmöglich sein würde, die elektronische Signatur zu knacken. Aber es war den Versuch wert. Wäre es einem der zahlreichen Teilnehmer gelungen, den Wettbewerb zu gewinnen, hätten nicht nur wir, sondern große Teile der IT-Branche, die auf die Sicherheit von elektronischen Signaturen setzen, ein ernsthaftes Problem gehabt."

MysteryTwister ist ein international stattfindender Kryptologie-Wettbewerb, der von der CITS Forschungsgruppe der Ruhr Universität in Bochum organisiert und geplant wird. Im Vordergrund steht der Spaß, Neues zu entdecken und den Geheimnissen der Verschlüsselung auf die Spur zu kommen.

Den Mystery Twister Wettbewerb finden Sie im Netz unter folgendem Link:
www.mystery-twister.com

Kontakt

bremen online services GmbH & Co. KG
Kerstin Sprock
Am Fallturm 9
28359 Bremen
Ruf: +49 (0)421 20495 25
Fax: +49 (0)421 20495 11
Mail: E-Mail
Web: www.bos-bremen.de

CITS research group
Dr. Gregor Leander
Ruhr Universität Bochum
44780 Bochum
Ruf: +49 (0) 234 323259
Mail: E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 73819
 230

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Trotz 100.000 € Anreiz Signatur nicht geknackt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von bremen online services GmbH & Co. KG

Echtstart zur Umsetzung der EU-DLR für Kunden der bremen online services problemlos verlaufen
Echtstart zur Umsetzung der EU-DLR für Kunden der bremen online services problemlos verlaufen
Bremen, 12. Januar 2010. Der Startschuss zum Echtstart der Umsetzung der Diensleistungsrichtlinie ist Ende 2009 gefallen. Dabei setzen in Deutschland die 16 Bundesländer auf unterschiedliche Modelle, um den Anforderungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) zu entsprechen. Einige Bundesländer - darunter Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen und Bremen - haben bereits frühzeitig ihre Strategien mit der bos KG hinsichtlich der technischen Realisierung abgestimmt. Ziel war es, bereits vorhandene Technologi…
Bild: Erfolg für PEPPOL: neue Partner, mehr MittelBild: Erfolg für PEPPOL: neue Partner, mehr Mittel
Erfolg für PEPPOL: neue Partner, mehr Mittel
Die Freie Hansestadt Bremen und der Softwarehersteller bremen online services engagieren sich in einem EU-Projekt zur europaweiten elektronischen Beschaffung öffentlicher Stellen. Nachdem im ersten Jahr an IT-Spezifikationen und der Entwicklung von Software-Komponenten gearbeitet wurde, werden die Ergebnisse nun bald in den ersten Pilotierungen sichtbar, die im Jahr 2010 starten werden. Lesen Sie die Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Das Projekt PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online) hat sein erstes Jahr erfolgreich hint…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Schützenfest Wolfsburg erstmals auf facebook zu findenBild: Schützenfest Wolfsburg erstmals auf facebook zu finden
Schützenfest Wolfsburg erstmals auf facebook zu finden
… schon knapp 100 Fans auf der Seite registriert. So wurde jetzt die zweite Stufe gezündet. Seit dem 22. Mai wird auf der Seite ein Fotowettbewerb ausgelobt. Ob der Anreiz mit fünf Freifahrtscheinen für alle Fahrgeschäfte ausreicht, um die Nutzerzahlen in die Höhe zu treiben, muss nun abgewartet werden. Schließlich ist der Nutzen sozialer Medien zu Marketing-Zwecken …
E-Mail-Sicherheit gegen Wirtschaftsspionage – Zertificon sieht Prävention als Schlüsselfaktor
E-Mail-Sicherheit gegen Wirtschaftsspionage – Zertificon sieht Prävention als Schlüsselfaktor
… SecureMail“-Produktfamilie dabei, sich gegen Spionageakte auf ihre elektronischen Nachrichten zu wappnen. Sie bietet Rundum-Schutz: E-Mail-Sicherheit, Verschlüsselung und Signatur. Die Mitte Dezember 2009 veröffentlichte IHK-Studie verzeichnet Steigerungen bei klassischer Wirtschaftskriminalität wie Produkt- und Markenpiraterie sowie Hackerangriffen …
Bild: TeleTrusT befürwortet Festhalten an Qualifizierter Elektronischer SignaturBild: TeleTrusT befürwortet Festhalten an Qualifizierter Elektronischer Signatur
TeleTrusT befürwortet Festhalten an Qualifizierter Elektronischer Signatur
… Kommunikation zwischen Bürger und Verwaltung spricht sich der IT-Sicherheitsverband TeleTrusT Deutschland e.V. für ein grundsätzliches Festhalten an der Qualifizierten Elektronischen Signatur, aber auch für bessere, massenkompatible Anwendungslösungen aus. Einzelne Kritikpunkte an der QES seien gerechtfertigt und müssten konstruktiv aufgegriffen werden. …
Bild: Elektronische Arbeitnehmerüberlassung: DAHMEN übernimmt Vorreiterrolle beim Einsatz der digitalen SignaturBild: Elektronische Arbeitnehmerüberlassung: DAHMEN übernimmt Vorreiterrolle beim Einsatz der digitalen Signatur
Elektronische Arbeitnehmerüberlassung: DAHMEN übernimmt Vorreiterrolle beim Einsatz der digitalen Signatur
… Fristenüberwachungs-Tool, das Unternehmen dabei unterstützt die Überlassungshöchstdauer einzuhalten, bietet DAHMEN Personalservice nun auch die qualifizierte elektronische Signatur. AÜG-Reform – das verschärfte Kennzeichnungs- und Schriftformerfordernis Das reformierte AÜG beinhaltet wichtige Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten, deren Missachtung …
Bild: Neu bei SIGNIUS – neuer Service und kostenlose elektronische SignaturenBild: Neu bei SIGNIUS – neuer Service und kostenlose elektronische Signaturen
Neu bei SIGNIUS – neuer Service und kostenlose elektronische Signaturen
Anlässlich entsprechender Nachfragen hat SIGNIUS das Produktportfolio um einen weiteren Typ elektronischer Signaturen erweitert.  Ab sofort können Nutzer der SIGNIUS Professional Plattform neben der fortgeschrittenen und qualifizierten Signatur auch die Elektronische Signatur ohne Identitätsprüfung anwenden, um Dokumente digital zu unterschreiben.Noch …
Wie steht es um die elektronische Signatur in Deutschland?
Wie steht es um die elektronische Signatur in Deutschland?
Informationstag von TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. und VOI - Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. TeleTrusT und VOI setzen mit dem "Signaturtag" am 19.09.2013 in Berlin die Veranstaltungsreihe der Vorjahre fort. Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung erörtern die aktuelle Situation der elektronischen Signatur in …
Vorträge zur Digitalen Signatur auf der CeBIT 2006
Vorträge zur Digitalen Signatur auf der CeBIT 2006
Hannover/Bonn. Das Thema „Digitale Signatur“ nimmt in dem DMS-Forum (Halle 1, Stand L77) auf der CeBIT 2006 einen hohen Stellenwert ein. Die zahlreichen Fachvorträge beinhalten grundlegende Informationen über die verschiedenen Arten sowie deren Einsatzgebiete. Anwenderberichte mit praktischen Hinweisen zeigen, welche Erfahrungen Unternehmen mit der Digitalen …
E-Mails mit Sicherheit unsicher
E-Mails mit Sicherheit unsicher
… für Computerwissen. Vertrauliche E-Mails und Datenanhänge sollten deshalb grundsätzlich nur verschlüsselt verschickt werden. Zudem sollten sie nur mit einer digitalen Signatur, die dem Empfänger die Vertrauenswürdigkeit des Absenders signalisiert, rausgehen. Anti-Malware-Software ist nach Ansicht der Outlook-Experten nur ein Grundschutz gegen E-Mail-Spionage …
Bild: Irrsinn: Weniger Geld trotz steigender SchülerzahlenBild: Irrsinn: Weniger Geld trotz steigender Schülerzahlen
Irrsinn: Weniger Geld trotz steigender Schülerzahlen
… umgeht, zahlt das Land Berlin sogar nur die tatsächlich entstandenen Kosten und damit weniger als die maximal möglichen 93 %. „So fehlt doch jeglicher Anreiz, mit den öffentlichen Geldern sparsam umzugehen“, wundert sich der Rackow-Schulleiter Balzer. Es entstehe vielmehr der Anreiz, die Personalzuweisungen maximal „abzuschöpfen“, auch wenn dies gar …
Bild: Einstieg in den Elektronischen RechnungsService jetzt kostenlosBild: Einstieg in den Elektronischen RechnungsService jetzt kostenlos
Einstieg in den Elektronischen RechnungsService jetzt kostenlos
… ihren Elektronischen RechnungsService über die Basissoftware SIMPLYST Express für Microsoft Windows-Nutzer ist jetzt kostenlos. Lediglich für den rechtssicheren Versand und die Signatur der elektronischen Rechnung fällt eine geringe Transaktionsgebühr an, die unterhalb der üblichen Portokosten liegt. „Damit schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz“, sagt …
Sie lesen gerade: Trotz 100.000 € Anreiz Signatur nicht geknackt