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Auch Rinder und Schafe leiden unter der Hitze

02.08.201310:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Auch Rinder und Schafe leiden unter der Hitze
Diese Milchkühe haben einen verantwortungsbewussten Besitzer, denn ihre Weide bietet ihnen Schatten
Diese Milchkühe haben einen verantwortungsbewussten Besitzer, denn ihre Weide bietet ihnen Schatten

(openPR) Nach der Hitzewelle im Juli stehen jetzt wieder heiße Tage bevor, an denen abermals zahlreiche Rinder und Schafe, die auf Weiden gehalten werden, leiden müssen, weil ihre Besitzer ihnen auch bei den unter direkter Sonneneinstrahlung durchaus vorkommenden Temperaturen von weit über 40 Grad keine Schattenplätze bieten. In einigen Fällen fehlt darüber hinaus sogar die durchgehende Versorgung mit Wasser. Diese Art der Vernachlässigung werde von einigen Veterinärämtern nicht beachtet und auch Landwirtschaftsministerien der Länder scheinen für dieses Problem kein Gespür zu haben, beklagt die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN). Es sei an der Zeit, dass die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung durch die Bundesregierung entsprechend ergänzt werde.

Der Tierschutzverein weist darauf hin, dass sich Rinder im Temperasturbereich zwischen minus 10 Grad und plus 10 Grad am wohlsten fühlen. Ab plus 20 Grad beginnt es für die Tiere schwierig zu werden, ihre Körperwärme an die Umgebungsluft abzuleiten, und ab etwa 30 Grad gelingt das auch bei erhöhter Atemfrequenz nicht mehr. Bei Stallhaltung reicht ab ca. 30 Grad auch das Öffnen der Ställe nicht mehr aus und es müssen Ventilatoren für ausreichende Luftzirkulation sorgen. Umso mehr ist davon auszugehen, dass Rinder und Schafe auf Weiden ohne natürlichen Sonnenschutz durch für sie erreichbare Schattenplätze unter Bäumen oder ihnen zur Verfügung gestellte Schutzdächer leiden. „Wer Tiere hält und ihnen die Möglichkeit nimmt, Orte aufzusuchen, die ihren aktuellen Bedürfnissen entsprechen, handelt tierschutzwidrig!“, moniert der Vorsitzende der AGfaN, Eckard Wendt, und appelliert an alle Nutztierhalter, für entsprechende Schutzmaßnahmen zu sorgen, insbesondere auch für die erhöhte, bedarfsgerechte Versorgung mit Wasser.

Die AGfaN lehnt reine Stallhaltung als nicht tiergerecht ab und empfiehlt auch für die Milchviehhaltung die Kombination von Ställen mit der Möglichkeit zum Weidegang, wie sie leider nur noch vereinzelt praktiziert wird. Im Winterhalbjahr sollte den Tieren zumindest ein geräumiger Laufhof zur Verfügung stehen.

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