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Luftfahrt-IT: Der sechste Sinn für Fluglotsen

25.07.201312:16 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fluglotsen tragen Verantwortung für den Flugverkehr. Für die Sicherheit im Luftraum ist ihr Arbeitsplatz eine wichtige Voraussetzung. Fraunhofer Austria entwickelt zusammen mit Frequentis Verfahren, um Fluglotsen einen sechsten Sinn zu geben.


(ddp direct) (Graz/Darmstadt/Rostock) Es ist wieder Urlaubszeit. Die Ferienflieger sind gut besetzt und die Fluggäste gehen zu Recht davon aus, sicher an ihrem Ziel anzukommen. Das dies so ist verdanken sie vor allem auch den Fluglotsen. Wer hier arbeiten will, muss in der Lage sein, schnell Entscheidungen zu treffen, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und mehrere Dinge gleichzeitig erfassen. Laut Austro Control, der österreichischen Flugsicherung, scheitern bereits über die Hälfte der Bewerber am europaweit standardisierten Eignungstest.

Alleine in Deutschland gilt es im Jahr drei Millionen Flugbewegungen zu koordinieren. Das Verkehrsaufkommen wird in Zukunft noch zunehmen. Die ständige Konzentration zehrt bei Fluglotsen an der Substanz. „Der moderne Arbeitsplatz eines Fluglotsen muss diesen bestmöglich unterstützen“, sagt Dr. Eva Eggeling von Fraunhofer Austria Visual Computing. Sie leitet das kürzlich gestartete Forschungsprojekt „6th Sense“. Dort geht es darum, den Arbeitsplatz der Zukunft für einen Fluglotsen zu entwickeln. Neue Assistenzsysteme und Eingabegeräte sollen ihm das Arbeiten so erleichtern, dass er auch in besonderen Stresssituationen die richtige Entscheidung trifft.

Unterstützt werden die Fraunhofer-Forscher von ihrem Projektpartner Frequentis. Die Wiener sind Weltmarktführer in der Flugsicherungskommunikation. „Wir haben mit unserem Framework iCWP eine Softwareplattform geschaffen, die es ermöglicht, den Arbeitsplatz an die Bedürfnisse des Fluglotsen anzupassen. Das ist eine gute Grundlage für dieses Projekt“, erklärt Theodor Zeh von Frequentis, technischer Koordinator von „6th Sense“. Nach Wunsch der Entwickler soll der Fluglotse mit der Technik so sicher und entspannt arbeiten, als hätte er einen sechsten Sinn für den Luftverkehr entwickelt. Im Projekt ist es beabsichtigt, verschiedene Sensoren und Eingabegeräte zu einem einheitlichen Benutzereingabesystem zu verschmelzen. Die Vision sieht einen intelligenten Arbeitsplatz vor, der auf Sprachbefehle reagiert, Gesten erkennt und durch Erfassen der Blickrichtung (Eyetracking) dem Fluglotsen immer die Informationen hervorhebt, die er gerade benötigt.

„6th Sense“ wird von der EU und der Europäischen Flugsicherungsbehörde Eurocontrol, im Rahmen der Forschungen zur Vereinheitlichung der europäischen Flugsicherung [Single European Sky ATM Research“ (SESAR)] finanziert. Mit den ersten Ergebnissen rechnen die Forscher bereits 2014.

Weiterführende Informationen:

http://www.fraunhofer.at/de/vc/Projekte/6thSense.html

HINWEIS: Fraunhofer Austria ist Österreichs Anteil an Europas größter Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit einem Festakt feiern die Forscher am 19. November 2013 in Graz ihr fünfjähriges Jubiläum. Es werden Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Politik erwartet.

http://www.themenportal.de/wirtschaft/luftfahrt-it-der-sechste-sinn-fuer-fluglotsen-18181

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