(openPR) Insolvenzverwalter Dr. Harald Schwartz und Rechtsanwalt Dr. Dean Didovic zeigten sich erleichtert: ein Investor übernimmt den Geschäftsbetrieb der Trinklein Werkzeugbau GmbH, 37 Arbeitsplätze sind somit gerettet. „Wir haben Trinklein in der Insolvenz erfolgreich fortgeführt – jetzt hat das Unternehmen wieder eine Zukunft“ so Dr. Harald Schwartz.
„Ihr zuverlässiger Partner für Werkzeugbau seit mehr als 80 Jahren“, lautet der Wahlspruch des Nürnberger Traditionsunternehmens Trinklein. Beinahe wäre es damit vorbei gewesen: im März musste der Maschinenbauer nach der Insolvenz der Vorgängergesellschaft vor zwei Jahren erneut Insolvenz anmelden. Die Arbeitsplätze von 56 Mitarbeitern waren bedroht. Die erlösende Nachricht kam am 3. Juli, da nämlich stimmte die Gläubigerversammlung dem Verkauf des Unternehmens an die Martin Gruppe aus Coburg zu. Im Wege einer übertragenden Sanierung führt der Investor Martin den Geschäftsbetrieb des insolventen Unternehmens unter der neuen Bezeichnung „A.T. Werkzeugbau Nürnberg GmbH“ fort. Der Geschäftsbetrieb ist als Zulieferer der übrigen Martin-Tochtergesellschaften zukünftig vollständig in die Coburger Unternehmensgruppe eingebunden. 37 der zuletzt 53 Mitarbeiter werden übernommen, darunter vier Auszubildende. Mit Betriebsrat und Gewerkschaftsvertretern wurde ein Sozialplan vereinbart.
Trinklein ist ein Spezialist für Werkzeuge mit modernster Fertigungstechnologie und produziert für die Metall verarbeitende Industrie Folgeverbundwerkzeuge, Transferwerkzeuge, Ziehwerkzeuge, Stanzwerkzeuge und Feinstanzwerkzeuge. Im Jahr 1926 wurde das Unternehmen von August und Georg Trinklein gegründet. Vom ersten Tag an beschäftigten sich beide mit der Herstellung von Stanzwerkzeugen. Über 80 Jahre wurde die Trinklein Werkzeugbau GmbH als Familienbetrieb geführt. Am 01. Mai 2011 ging die Firma als einhundertprozentiges Tochterunternehmen der Winter Group Holding GmbH mit Sitz in Amberg über. Am 25.06.2012 schließlich übernahm die AGOHM Holding GmbH aus Waakirchen 100% der Geschäftsanteile. Wenn auch unter neuen Namen sollen nun über 80 Jahre Tradition, Erfahrung und Know-How im Werkzeugbau eine Fortsetzung finden.








