(openPR) Studie von EITCO zeigt auf, wie Twitter und Facebook Aktivitäten von Finanzdienstleistern gewinnbringend eingesetzt werden können
Eine erfolgreiche Social Media Strategie für lokal agierende Banken stützt sich nicht alleine auf die regelmäßige Veröffentlichung von Content wie Posts oder Tweets. Für ein wirksames Online-Marketing benötigen Finanzdienstleister vielmehr ein übergreifendes Konzept der Marken- und Produktkommunikation. Zu diesem Ergebnis kommt die interne Studie „Social Media Analyse bei regional agierenden Finanzdienst-leistern“ von EITCO, die im April 2013 durchgeführt wurde.
Mithilfe des Social Media Analyse-Portals „E-Intelligence“ von EITCO wurde zunächst Twitter nach den gängigsten Begriffen rund um das Thema „Finanzen“ analysiert. Das Ergebnis war eher ernüchternd, da im Netz kaum über die ausgewählten Begriffe diskutiert wurde.
Weitaus interessanter waren die Analysen auf dem Facebook-Kanal. Von über 500 zu untersuchenden Finanzdienstleister, konnten rund 50 mit einer eigenen Facebook-Seite identifiziert werden. Die Untersuchung zeigte, dass es nur wenige regional agierende Finanzdienstleister verstehen, eine erfolgreiche und aktive Facebook-Seite zu betreiben. Bei den restlichen Anbietern gibt es in der Regel eher eine kleine und wenig lebhafte Fangemeinde.
Dabei konnte ein positiver Zusammenhang zwischen der Anzahl der Posts und der Anzahl sowohl der User-Kommentare als auch der Kommentare der Page-Besitzer festgestellt werden. Auffällig dabei ist jedoch, dass es anscheinend keine Korrelation zwischen der Anzahl der Posts der Besitzer und der Aktivität der Besucher gibt. Auch die Anzahl der Likes lässt keinen Rückschluss darüber zu, wie hoch die Popularität innerhalb der Community bzw. der Kunden ist.
Es lässt sich daraus schließen, dass sich Interesse und Beteiligung der Community nicht ausschließlich durch die Aktivität (im quantitativen Sinne) des Seiten-betreibers steuern lassen. Um eine erfolgreiche Facebook-Seite zu betreiben und eine erhöhte Aufmerksamkeit im Netz zu erhalten, müssen weitere interne und externe Faktoren wie z.B. die Qualität eines geposteten Beitrages, die Attraktivität eines Produktes sowie der Sprachgebrauch der angesprochenen Zielgruppe berücksichtigt werden. Ungerichtete Social Media Aktivitäten alleine können hierbei nicht zum Erfolg führen.












