(openPR) Der Riechkolben sitzt nicht mitten im Gesicht, sondern im Gehirn! Von Amygdala bis Zona incerta – fundierte anatomische Kenntnisse sind unabdingbar. Das Onlinemagazin www.dasGehirn.info stellt dafür eine „begehbare“ 3D-Gehirnkarte bereit. Mit wenigen Klicks ermöglicht das animierte 3D-Gehirn-Modell eine Rundreise durch den Kosmos im Kopf. Spannende und oft unbekannte Einblicke in die Hirnanatomie gewährt das aktuelle Monatsthema.
Juli-Themenschwerpunkt Hirnanatomie
Das Onlinemagazin www.dasGehirn.info hat sich für die „Anatomie“ als aktuelles Schwerpunktthema entschieden. Es werden Regionen und Strukturen des menschlichen Denkorgans beschrieben. Dabei muss man genau sein und als populärwissenschaftliches Onlinemagazin aufpassen, nicht dröge zu werden.
Erst kürzlich sorgte der hochpräzise Gehirnatlas in 3D für Schlagzeilen. Jülicher Forscher hatten genau 7.404 Hirnscheiben gescannt und zu einem detaillierten Gehirn-Modell zusammengesetzt. BigBrain ist Grundlage für kommende Großprojekte der Hirnforschung. Je besser die anatomischen Grundlagen bekannt sind, desto valider können die Forschungsergebnisse ausfallen. Doch auch für Journalisten und Publikum ist die Hirnanatomie nicht uninteressant. „Wo sitzt das Glück?“ ist eine häufig gestellte Frage. Bedauerlicherweise kann man nicht mit nur einem Fingerzeig eine verantwortliche Region ausmachen. Grund ist der komplexe Aufbau und die verwobenen Vorgänge des menschlichen Denkorgans. Das führt wieder zurück – zur Hirnanatomie.
Gehirnatlas: Was sitzt wo?
Linke und rechte Hirnhälfte, Amygdala oder limbisches System – diese Hirnregionen sind den meisten bekannt. Doch was ist mit Diencephalon, Epithalamus, Gyrus cinguli, Kleinhirnstielen, Medulla oblongata, Pallidum, Septum und Vermis? Außer Frage – das Hirn zählt zu den komplexesten und filigransten Organen des menschlichen Körpers. Nicht umsonst gilt die Anatomie als die Königsdisziplin! Sie zeigt wie eine Landkarte, wo Hirnareale liegen, die für lebensnotwendige Vorgänge verantwortlich sind.
Persönlichkeitsveränderung durch Eisenstange im Gehirn
Phineas Gage ging als Mann ohne präfontalen Cortex in die Wissenschaftsgeschichte ein.
1848 durchbohrte eine Eisenstange sein Gehirn. Der Arbeiter verlor nicht das Leben, sondern nur ein Auge. Rein äußerlich veränderte er sich kaum. Doch seine Persönlichkeit war nicht mehr wiederzuerkennen. Nun war Phineas Gage respektlos, ungeduldig, unzuverlässig und wurde leicht wütend. Der Grund lag in seinem Kopf. Durch den Arbeitsunfall war der präfrontale Cortex stark beschädigt. Dieses Hirnareal ist für Gedächtnisinhalte und emotionale Bewertungen zuständig.
Auf www.dasGehirn.info/anatomie gibt es mehr interessante Hintergründe. Ein 3D-Gehirn-Modell wird von vielen Studenten und Schülern zum Lernen eingesetzt.













