(openPR) Die Macken des anderen sind kein Grund, eine Partnerschaft zu beenden. Es gibt Wege, gemeinsam den Beziehungsfallen zu entkommen. Die meisten Märchen enden mit den Worten "Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Und wenn sie nicht gestorben sind…"
Die Wahrheit ist, wenn sie nicht gestorben sind, streiten sie und haben Probleme – wie alle anderen auch. Aber das ist nicht schlimm. In einer Beziehung ist eine Krise oft der ehrlichste Moment. Konflikte sind Grund, eine Beziehung zu beenden. Man erkennt den anderen, so wie er wirklich ist.
In der ersten Phase macht sich jeder von seinem Partner ein verliebtes Bild, welches allerdings wenig mit dem tatsächlichen Menschen zu tun hat. Dieser rosarote Schleier reißt irgendwann auf, oft schon nach sechs Wochen, manchmal aber erst nach zwei Jahren. Das ist aber gut so, kann man den anderen so mit seinen Macken akzeptieren und darf gleichzeitig auch seine eigenen Macken zeigen. Und so ein neues Beziehungskonzept flechten.
Wann kommt es zum großen Knall?
Die meisten Paare geraten während des Urlaubs und zu Weihnachten in eine Krise. An Weihnachten fallen viele Belastungen zusammen, unsere Kindheitserinnerungen an dieses Fest setzen uns unter Druck. In den Tagen zuvor laufen wir auf Hochtouren, zum Alltagsstress kommen Vorbereitungen, teure Geschenke, die in aller Hektik besorgt werden. Und wenn es dann endlich soweit ist, kehrt nicht auf Kommando die erwartete Ruhe ein. Stattdessen folgen Unzufriedenheit und Enttäuschung. So kann es passieren, dass der Liebste statt die aufwendige Dekoration und das großartige Essen zu bewundern, vor dem Fernseher einschläft. Dagegen hilft nur eins: Stress herunterfahren. Beide sollten sich fragen, was ihnen jeweils zu Weihnachten wichtig ist und das Fest darauf reduzieren.
Alltagsstreit
Hier ist Geld ein beliebtes Streitthema, die Lösung dafür aber denkbar einfach: Jeder erhält ein persönliches Budget, über das er frei verfügen kann. Und gerade das Anderssein macht den Partner ja attraktiv. Statt mit Streitereien dem anderen den Spaß an seiner Anschaffung zu vermiesen, sollte man sich lieber über das Vergnügen des anderen freuen.
Bei Zoff um die Arbeitsteilung hilft ein Wochenplan, der genau sagt, wer wann was erledigt. Sind beide berufstätig, sind auch beide gleichermaßen für den Haushalt zuständig. Aber auch wer zu Hause bleibt und Kinder betreut, hat irgendwann Dienstschluss. Die restlichen Arbeiten müssen beide gemeinsam erledigen.
Natürlich lässt sich nicht alles nach Plan regeln.
Die unterschiedlichen Einstellungen zu Romantik müssen zum Beispiel akzeptiert werden. Wäscht er ihr Auto, drückt er damit seine Liebe aus. Und wenn sie das nicht bemerkt, sondern nur auf Rosen wartet, kann auch ein Experte nicht mehr helfen. Den Partner kann man nicht ändern. Redet er nicht gerne, sollte sie das akzeptieren und sich ihre Gesprächspartner woanders suchen. Der Vorteil davon ist, dass sie weiterhin ihre sozialen Kontakte pflegt. Die werden zu Beginn einer Partnerschaft häufig vernachlässigt. Das Geheimnis einer funktionierenden Partnerschaft besteht darin, sich selbst nicht zu verleugnen oder zu verbiegen, sondern im Austausch mit dem anderen zu leben.
Das gilt auch fürs Bett. Wer da unzufrieden ist, sollte bloß nicht so tun, als wäre es der großartigste Sex aller Zeiten – so wird sich bestimmt nichts ändern. Die Holzhammermethode ist natürlich auch nicht zu empfehlen. Partner sollten sich durchaus sagen, was sie mögen, schätzen, besonders toll finden.Und das nicht nur im Bett. Dadurch wird eine positive Stimmung geschaffen, die Lust macht, dem anderen etwas Gutes zu tun. Bei aller Liebe sollte man nie vergessen, dass der andere abweichende Vorstellungen von einer Beziehung hat. Das Zauberwort heißt Verständnis. Männer haben oft die Idee im Kopf, dass die berufliche Karriere alles ist. Sie investieren wenig Zeit in Hobbys und erwarten, dass die Frau sich um Familie und Freunde kümmert. Frauen dagegen wollen ihre Partner ändern und sind schnell bereit, eigene Bedürfnisse zu unterdrücken.
Zielsetzung
Paare sollten sich zusammensetzen und klären, was beide in der kommenden Woche vorhaben und wer welche Pflichten übernimmt. Egal, ob beide arbeiten oder einer den Haushalt macht, die Abende gehören beiden. Es sollten mindestens zwei gemeinsame "Wir"- Abende eingeplant werden. Sind Kinder da, sollten diese ebenfalls zwei Abende mit den Eltern bekommen. An den restlichen Abenden wechseln sich beide mit der Kinderbetreuung oder anderen Pflichten ab, so dass jeder die Zeit findet, seinen Hobbys nachzugehen.
Wichtig ist auch, seine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und seinen eigenen Vorlieben nachzugehen. Wer seine Wünsche nicht verleugnet, ist in einer Beziehung entspannter und zufriedener.
Quelle: AOK
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