(openPR) Mainz, 21. Dezember 2005 – Die meisten Menschen in Deutschland, nämlich 79 Prozent, empfinden Weihnachten vor allem als ein besonderes Familienfest. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des FORUM FAMILIE STARK MACHEN. Auf die Frage „Was bedeutet für Sie das Weihnachtsfest – was würden Sie hier vor allem nennen?“ antworteten in Westdeutschland im Jahr 1974 erst 65 Prozent der Befragten in diesem Sinne. Seither ist der Anteil mit dieser Sichtweise stetig größer geworden.
Insbesondere für junge Familien (90 Prozent) ist Weihnachten ein besonderes Familienfest. Selbst unter jungen Singles sind es noch 82 Prozent die das so empfinden. Bei den älteren Singles hingegen liegt der Anteil nur bei 65 Prozent. Rund 19 Prozent der älteren Singles empfinden Weihnachten sogar als eine Zeit, in der sie sich besonders einsam und allein fühlen. Das ist in den anderen Altersphasen gar nicht so. Hier liegen die Anteile nur zwischen knapp 7 Prozent bei jungen Singles und knapp einem Prozent bei jungen Familien.
Für insgesamt 54 Prozent der Gesamtbevölkerung ist Weihnachten zudem eine Zeit der Besinnung. Als kirchliches Fest der Geburt Christi sieht genau die Hälfte der Befragten das Weihnachtsfest. Dabei zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschen. Während 55 Prozent der Westdeutschen die religiöse Bedeutung im Blick haben, teilen in Ostdeutschland nur 31 Prozent diese Sichtweise. Insgesamt ist die religiöse Wahrnehmung in den letzten drei Jahrzehnten aber wieder weiter in den Vordergrund gerückt: 1974 sagten nur 43 Prozent der Westdeutschen, dass Weihnachten für sie ein christliches Fest bedeute.
Die Weihnachtsgeschenke und das Schenken stehen für Kinder, aber auch für viele Erwachsene im Vordergrund: 45 Prozent denken daran. Deutlich seltener erwähnt wurden Aspekte wie „eine Zeit der Erinnerung“ (36 Prozent), „ein willkommener Urlaub“ (25 Prozent), „Stress“ (27 Prozent), oder „eine Mahnung zum Frieden“ (28 Prozent).
Aus Sicht des FORUM FAMILIE STARK MACHEN ist vor allem die sich immer noch weiter ausbreitende Empfindung des Weihnachtsfests als Familienfest ein zusätzliches Signal für die ungebrochene und noch zunehmende Bedeutung der Familie. „Weihnachten ist eine Zeit, die Menschen zum Austausch innerhalb der Familie und zur Beziehungspflege nutzen. Wir freuen uns über die stetig steigende Zahl derer, die diese Zeit als eine besondere Zeit mit der Familie empfinden“, so Prof. Dr. Hubertus Brantzen, Initiator des FORUM FAMILIE STARK MACHEN.
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FORUM FAMILIE STARK MACHEN e.V.
FORUM FAMILIE STARK MACHEN e.V. ist ein überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von Menschen, die die Zukunft der Familien- und Generationenbeziehungen aktiv gestalten wollen. Das derzeit von der Öffentlichkeit geprägte Image von Familie als Problemfall soll verbessert werden: Familie ist vor allem eine Leistung ihrer angehörigen Mitglieder, ihrer Haltung und Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten. Die Familie als Ort der Sinnstiftung und des Lebensglückes. Das FORUM FAMILIE STARK MACHEN will mit verschiedenen Maßnahmen und Projekten die Verständigung über die Kultur von Familien- und Generationenbeziehungen in der Öffentlichkeit fördern und vertiefen.
Die Initiatoren des FORUM FAMILIE STARK MACHEN sind
· Prof. Dr. Hubertus Brantzen, Mainz
· Michael Behrent, Oberursel
· Dr. Wilhelm Haumann, Allensbach
· Manuel Herder, Freiburg
· Karl-Heinz B. van Lier, Mainz











