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Veni, vidi, vicipædia

25.06.201312:29 UhrKunst & Kultur

(openPR) Ab 1. September 2013 wird Braunschweig zur Römerstadt, wenn das Braunschweigische Landesmuseum die Türen zur großen Niedersächsischen Landesausstellung „Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn“ öffnet. Digital hat der Feldzug der Römer schon jetzt begonnen: vom 21.-23. Juni fand im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Braunschweigischen Landesmuseum und Wikimedia Deutschland ein „Editathon“ statt, eine Schreibwerkstatt für Wikipedianer. Zielsetzung war die Erweiterung der Online-Enzyklopädie um die neuesten Forschungsergebnisse zu den römisch-germanischen Beziehungen des 3. Jahrhunderts.


Hintergrund des Pilotprojektes ist eine Zusammenarbeit des Braunschweigischen Landesmuseums mit Wikimedia Deutschland e.V. im Rahmen des GLAM-Projektes (GLAM=galleries, libraries, archives, museums), das Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen und lokalen Wikipedia-Gruppen fördert. Zentral ist dabei der Austausch darüber, wie man gemeinsam an der Verbreitung von Kulturgut und Wissen arbeiten kann. Als Geschichtsmuseum des Landes Niedersachsen, im Speziellen der Braunschweigischen Landesgeschichte, bewahrt das Braunschweigische Landesmuseum materielle und immaterielle Zeugnisse der Geschichte und vermittelt im Rahmen von Ausstellungen, Führungen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen das Wissen über diese Zeugnisse an seine Besucher. Der Besucher wird heute immer stärker in die Programme des Hauses eingebunden. Bei Aktionstagen und in Reihen wie “Mein Lieblingsobjekt” bietet das Landesmuseum Möglichkeiten zur Partizipation. Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. verfolgt ebenfalls das Ziel, Wissen zu sammeln, frei zugänglich und für Jeden nutzbar zu machen. Partizipation stellt hierbei jedoch das Fundament dar: Während im Museum professionelle Archäologen, Historiker und Archivare im Hintergrund die Ausstellungen und Programme erstellen oder vorbereiten, sind es bei der Online-Enzyklopädie tausende ehrenamtlich wirkende Autoren, die Wikipedianer, die mit ihrem Wissen für die Inhalte sorgen.
Bei beiden Institutionen entstand die Idee, im Zusammenhang mit der kommenden Niedersächsischen Landesausstellung ein gemeinschaftliches Pilotprojekt auf die Beine zu stellen. Der Aktualität des Themas “Schlacht am Harzhorn” ist geschuldet, dass es nur wenig wissenschaftliche und noch weniger populärwissenschaftliche Veröffentlichungen gibt. Die Landesausstellung wird zum ersten Mal überhaupt den Beginn der römischen Staatskrise im 3. Jahrhundert n. Chr. einem breiten Publikum präsentieren. “Dies war für uns ein Grund, Kontakt mit Wikipedia aufzunehmen und einen Versuch zu starten, gemeinsam die neuesten Erkenntnisse zu den römisch-germanischen Beziehungen des 3. Jahrhunderts in die Online-Enzyklopädie einfließen zu lassen”, erläutert die Direktorin des Landesmuseums Dr. Heike Pöppelmann. Wissenschaftliche Mitarbeiter des Museums und des Beirates der Landesausstellung sollten die Personen hinter den Wikipedia-Pseudonymen kennen lernen und sich mit Ihnen austauschen – auch über die Qualität bestimmter thematisch bezogener Artikel oder das Für und Wider von frei zugänglichen Abbildungen.
Die Teilnehmer beschäftigten sich in drei Tagen intensiv mit der Schlacht am Harzhorn. Sie erkundeten das Schlachtfeld, nahmen die Archive und Depots in Augenschein und stellten die Bibliothek des Landesmuseums auf den Kopf. Es wurden Artikel erweitert, neu angelegt und auf den neuesten Stand gebracht. Durch den persönlichen Austausch mit den Wissenschaftlern und die entsprechende Fachliteratur vor Ort konnten Einträge direkt mit Quellen belegt und mit Fotos illustriert werden. Doch es liegt in der Natur von Wikipedia-Artikeln, dass sie nie fertig sind. Alle Nutzer weltweit haben tagtäglich die Möglichkeit, sie zu erweitern und zu verbessern.

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