(openPR) Es war höchste Zeit, daß es Veränderungen in der Depressionsbehandlung gab. Die gängigen Therapieverfahren, Psychotherapie und Psychopharmakatherapie, hatten nicht nur einen schlechten Ruf wegen ihrer Langwierigkeit und dürftigen Erfolge, sondern auchwegen der vielen Begleiteffekte und intolerable Nebenwirkungen. Ein neues Verfahren verspricht langanhaltende Erfolge bei kurerapiedauer, - Schmerzen oder Nebenwirkungen sind nihten. Der Name: repetitive transkranielle Magnetstimulation,- rTMS. Dreh- und Angelpunkt der Therapie ist die Überlegung, daß Depressionen dadurch gekennzeichnetz sind, daß in einem umschriebenen Areal des Gehirns i vermindertem Maß stimmungsregulierende Botenstoffe hergestellt werden. Diese Minderaktivität läßt sich neurobiologisch aufheben, indem man mit einem hochentwickelten Elektromagneten bis zu 2000 Magnetimpulse an dieser Stelle abgibt und damit das Gehirn aktiviert. Damit die Impulse auch tatsächlich da ankommen, wo man sie haben möchte, werden computergesteuerte Neuronavigationsgeräte eingesetzt. Inzwischen ist die Wirksamkeit in einer Vielzahl von Studien, durchgeführt an namhaften Universitätskliniken und ohne Industriebeteiligung, belegt und unstrittig. Weltweit entstehen ständig neue Behandlungszentren, in den U.S.A. inwischen über 350 derartige Einrichtungen. Deutschland hinkt noch hinterher: hier sind es gerade mal ein Dutzend derartiger Spezialeinrichtungen.
Eine Therapie besteht aus 20 etwa halbstündigen ambulanten Sitzungen, nach denen der Proband sofort seinen gwohnten Alltagsaktivitäten nachgehen kann. In der Lüneburger Facharztpraxis von Dr. Peter Tamme (www.wege-aus-der-depression.de) läßt sich das im Rahmen eines 10-tägigen Erholungsurlaubes absolvieren, wobei die Therapiekosten sich gerade mal auf etwa 1000 € belaufen.












