(openPR) Ein brisantes Thema stieß 2005, im Rhein-Neckar-Kreis auf breites Interesse: „Gesundheitsrisiko Schlafplatz ?“ - diese Frage stellte der Baubiologische Gesundheitsberater (IBG) Alexander Nastasi gleich an mehreren Orten in der RegionIn rund 60 Vorträgen und Messen klärte er auf. Seine Vortragsreihe rund um Elektrosmog, Handystrahlen, Erdstrahlung und etwaige Zusammenhänge mit der menschlichen Gesundheit verfolgten über 1000 interessierte Bürger.
Bei seinen Vorträgen beobachtete der 35 jährige Heidelberger einen deutlichen Gesinnungswandel. „Die Menschen sind heute dazu bereit, sich mit einem Thema auseinander zu setzen, das vor ein paar Jahren noch als noch nicht gesellschaftsfähig galt. Wer sich ernsthaft mit der Wirkung von technischer und natürlicher Strahlung beschäftigte, wurde früher leicht in die ‚esoterische Ecke’ gedrängt. Das ist heute nicht mehr so“, berichtet Nastasi von seinen Erfahrungen aus der Vortragsreihe. „Die Besucher kamen aus allen Bevölkerungs- und Altersschichten. Sie hatten konkrete Fragen und zeigten damit, dass ihnen das Thema schon lange unter den Nägeln brennt.“
So musste er gleich mehrmals die Frage beantworten, wie er als Baubiologischer Gesundheitsberater zum Mobilfunk stehe und ob er vom Gebrauch eines Handys abrate. „Hier spürte man regelrecht die Angst der Zuhörer, die natürlich ungerne auf ihre liebgewonnene mobile Kommunikation verzichten möchten“, erinnert sich Nastasi und gibt Entwarnung. „Ein Handy - ich besitze ja selber eins - ist eine tolle Erfindung und es spricht nichts gegen die Benutzung, solange man sinnvoll damit umgeht.“ Seine Tipps: Gespräche sollten kurz gehalten werden, in geschlossenen Räumen ist ein Platz am Fenster vorzuziehen, im Auto darf generell nicht ohne Außenantenne telefoniert werden und beim Transport eines eingeschalteten Handys ist die Jackentasche der Hosentasche vorzuziehen.
Breiten Raum nahm bei den Veranstaltungen auch die Diskussion um den neuen Mobilfunkstandard UMTS ein. „Viele Zuhörer wollten wissen, ob es bereits Erfahrungen mit der neuen, hochfrequenten Strahlung gibt. Andere berichteten darüber, dass sie seit der Errichtung eines Sendemastes auf dem Nachbarhaus körperliche Veränderungen bei sich bemerkt haben.“ Besonders häufig seien dabei Kopfschmerzen und Sonnenbrand-ähnliche Hautveränderungen angeführt worden. „Das Thema UMTS ist besonders heikel. Zwar existieren in der Fachliteratur zahlreiche Berichte über konkrete Auswirkungen der Mikrowollen-Strahlung, doch die beschriebenen Versuche sind zumeist unter Labor-Bedingungen durchgeführt worden. So makaber es klingt: Wir müssen abwarten, welche Ergebnisse der UMTS-Freilandversuch am Menschen bringen wird“, so der Heidelberger Baubiologe.
Doch Nastasis Zuhörer wollten nicht nur alles über technische Strahlung wissen. Auch das Thema „Radiästhesie“ lockte das Publikum. „Immer mehr Menschen wollen erfahren, was dran ist an den Berichten über Wasseradern und Co. In Zeiten, in denen stündlich über Gesundheitskosten und High-Tech-Medizin debattiert wird, wollen anscheinend viele Bürger alternative, jahrhunderte alte Heilmethoden kennen lernen und sind dabei auch bereit, die ausgetretenen Pfade der Schulmedizin zu verlassen“, freut sich Alexander Nastasi über das stetig gewachsene Interesse an der Radiästhesie, die überhaupt nichts mit Mystik zu tun habe. „Bei der Radiästhesie geht es darum, dem eigenen Körper zuzuhören und seine Sprache zu lernen. Und genau das ist es, was ich dem Publikum mit auf den Weg gebe: Achtet darauf, was euer Körper euch sagen will. Das ist immer die beste Medizin!“













