(openPR) Investments in Häuser und Wohnungen boomen, vor allem an herausragenden Standorten. Das könnte zu einer Blase führen, sagt Alexander Daniels, Vorstand der Knapp Voith Vermögensverwaltungs AG aus Hamburg. Er rät deshalb dazu, sich bei der Suche nach einer Immobilie sowohl auf andere Städte als Hamburg, Düsseldorf und München zu konzentrieren als auch in alternative Realwerte zur effizienten Strukturierung des Vermögens zu investieren.
Investoren haben es seit einigen Jahren nicht leicht, wollen sie ihr Vermögen wertbeständig sicher anlegen. Denn das „sichere“ Investment mit Bundesanleihen oder Festgeld wirft nicht genügend Rendite ab, um die offizielle Inflation zu verdienen. Die inoffizielle Inflationsrate – die „kalte Enteignung“ durch steigende Energiepreise oder finanzielle Repression – liegt nach Meinung von Fachleuten sogar bei vier bis fünf Prozent. Das heißt konkret: Bei sicheren Anlagen verlieren Anleger in nicht einmal 20 Jahren die Hälfte ihres Vermögens.
Deshalb flüchten viele Investoren in Immobilien, um ihr Vermögen zu sichern, beobachten Experten wie Alexander Daniels von der Knapp Voith Vermögensverwaltungs AG. Vermietete Immobilien seien seiner Auffassung nach eine gute Anlageform, regelmäßige Einkünfte zu erzielen, und gerade in dem aktuellen Niedrigzinsumfeld könne sich ein Kauf über eine Finanzierung lohnen.
Es gilt aber auch: „Der Boom auf dem Immobilienmarkt hat dazu geführt, dass Häuser und Wohnungen an exponierten Standorten exorbitant teuer geworden sind. In Hamburg sind die Kaufpreise so gestiegen, dass die Käufer vor Steuern nur noch Renditen von zwei bis drei Prozent im Jahr erwirtschaften können“, betont Daniels. In Städten wie Düsseldorf sprechen Marktkenner bisweilen sogar von noch niedrigeren Anfangsrenditen. Daher sei gerade in herausragenden Lagen die Gefahr einer Blase gegeben, analysiert Daniels. Er verweist darauf, dass es bei solch hohen Kaufpreisen schwierig sei, langfristig attraktive Renditen zu erzielen. „Schließlich können die Mieten auch nicht unendlich erhöht werden, um mehr Einnahmen zu erwirtschaften – Regierung und Opposition sind sich einig über die Einführung einer Mietpreisbremse. Dazu kommt, dass ein Haus oder eine Wohnung als immobiles Vermögen nicht immer leicht verkauft werden kann, wenn das Geld benötigt wird“.
Daniels rät deshalb dazu, sich nach Immobilien in Städten umzuschauen, die nicht zur absoluten Preisspitze gehören – und dann dort in sehr guten Lagen zu kaufen. „Beispielsweise sind die Mieteinnahmen in den Innenstädten von Hannover oder Osnabrück relativ sicher, und in der Regel lassen sich Immobilien an solchen Standorten auch gut verkaufen – selbst dann, wenn die Zinsen für die Finanzierung wieder steigen und sich Käufe dadurch verteuern.“ Auf diese Weise könne das Immobilieninvestment zu einer Säule der nachhaltigen Vermögensanlage werden.
Im Fokus des Vermögensverwalters stehen aber andere Realwerte: Aktien und Unternehmensanleihen. Sie sind neben Immobilien die beiden tragenden Säulen eines gut strukturierten Portfolios.
Gerade Aktien sind eine attraktive Anlageform. „Ich bezeichne Anteile von langfristig erfolgreichen, internationalen Unternehmen wie Nestlé, General Electric oder auch Royal Dutch gerne als Weltaktien. Sie sind unabhängig von Konjunkturschwankungen und haben über einen langen Zeitraum nicht nur ihren Unternehmenswert kontinuierlich gesteigert, sondern zahlen auch regelmäßig Dividenden.“ Diese Dividende ist Daniels wichtiger als der Kursgewinn, den er als „Sahnehäubchen“ bezeichnet.
Für die Auswahl der Einzeltitel hat die Knapp Voith AG ein eigenes Analysetool entwickelt, das auf Knopfdruck die wichtigsten Finanzkennziffern eines Unternehmens der vergangenen 15 Jahre auswertet. So kann in Sekundenschnelle die langfristige Entwicklung der Gewinne, des Cash Flows und vieler weiterer Kennziffern analysiert werden, um die solidesten und substanzstärksten Unternehmen zu entdecken.
Das hauseigene Analysetool liefert auch bei der zweiten Säule der Portfoliostrategie, der Investition in Unternehmensanleihen, wichtige Hinweise. Hier rücken weitere Punkte in den Fokus, um die attraktivsten Titel zu finden, beispielsweise die Höhe der Deckung der jährlichen Zinszahlungen durch den Cash Flow oder die aktuellen Entwicklungen der Kreditausfallprämien eines Emittenten. Dabei sucht die Knapp Voith AG auch außerhalb des üblichen Anlageuniversums und entdeckt durch das Analysetool immer wieder unbekannte „Perlen“ mit attraktiven Renditen, wie aktuell beispielsweise Anleihen von Kion oder Schmolz & Bickenbach mit Renditen von 5,5 beziehungsweise sogar 9,7 Prozent pro Jahr.









