(openPR) Köln, 14.06.2013 Die ASR Rehabilitationszentren GmbH & Co. KG bietet erstmalig eine Fortbildung für Sportwissenschaftler, Ergo- und Physiotherapeuten zur Durchführung einer arbeitsplatzbezogenen und berufsorientierten Rehabilitation an. Jeweils am zweiten September- und Oktoberwochenende lernen die Teilnehmer im ASR Rehabilitationszentrum in Köln von erfahrenen Therapeuten und Referenten aus Wissenschaft und Medizin, wie sie Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation verknüpfen. Ziel ist Berufsverunfallte und orthopädisch erkrankte Personen schneller als bisher in den Alltag und an ihren Arbeitsplatz zurückzuführen.
Im Leistungssport ist es schon lange üblich den verletzten Tennisspieler anders als den verletzten Fußballer zu therapieren. Die differenzierte Rehabilitation für unterschiedliche Berufe hat sich erst in den letzten Jahren etabliert. Aktuell zeigen die neuen Rehabilitationskonzepte wie die „Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation“ (MBOR) der Deutschen Rentenversicherung oder die „Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation“ (ABMR) der gesetzlichen Unfallversicherer, dass auch die Kostenträger von der Effektivität dieser berufsspezifischen Therapieverfahren überzeugt sind.
Die Umsetzung in der Praxis ist häufig schwierig und setzt neben einer erweiterten Ausstattung der Rehabilitationseinrichtungen vor allem Erfahrung der Therapeuten im Bereich der Diagnostik arbeitsplatzbezogener bzw. funktioneller Leistungsfähigkeit sowie Kenntnisse unterschiedlicher Arbeitsabläufe und -beanspruchungen voraus. Auch die Therapieplanung stellt das Reha-Team vor neue Herausforderungen. Dieses muss zukünftig nicht nur die jeweilige Verletzung oder Erkrankung sondern auch verstärkt die Anforderungen des Arbeitsplatzes berücksichtigen.
Das heißt der Dachdecker mit gebrochenem Fersenbein wechselt von der Behandlungsliege der Physiotherapie direkt auf den Trainingsdachstuhl und übt dort sicher auf der Schräge zu stehen, Dachschindeln aufzufangen und zu verlegen. Funktioniert dieses sogenannte „Workhardening“ noch nicht, wird zunächst ein arbeitssimulierendes Training – das „Workconditioning“ – vorgeschoben. In diesem Fall steht der Dachdecker zunächst auf unterschiedlich geneigten Bodenschwellen und führt z.B. gleichzeitig oberkörperkräftigende Übungen am Seilzuggerät durch.
Die ASR Rehabilitationszentren GmbH & Co. KG therapiert bereits seit 2003 nach dem Konzept der Arbeitsplatzspezifischen Rehabilitation (ASR) Schwerstberufsverunfallte und ist damit eine der erfahrensten Rehabilitationseinrichtungen auf diesem Gebiet.
Detailliertere Informationen zur Fortbildung zum Arbeitsplatzbezogenen und Berufsorientierten Therapeuten (ArBo-Therapeut) können der Homepage der ASR Rehabilitationszentren GmbH & Co. KG unter www.asr-reha.de entnommen werden.







