(openPR) Oldenburg. Ein Gespräch mit Menschen zu entwickeln, die durch Geburt, Krankheit oder Unfall in Ihrer Kommunikation beeinträchtigt sind, ist eine besondere Herausforderung. Hierbei hilft jetzt eine neue Methode, die in Schottland entwickelt wurde und aktuell in Oldenburg über eine Forschungsgemeinschaft der Universität Oldenburg für den deutschsprachigen Raum verfügbar ist. Diese basiert auf Bildkarten, den so genannten „Talking Mats“. Das nächste Seminar findet am Donnerstag, 14.September 2017, von 9 bis 16.30 im PFL Kulturzentrum, Peterstraße 3, in Oldenburg statt. Interessierte können sich beim Methodenzentrum Unterstützte Kommunikation unter Telefon 0441 / 36112635 oder einfach per E-Mail
anmelden. Die Kosten für die Fortbildung betragen 190 €, Studierende erhalten eine Rabatt von 50 Prozent. Ein Zertifikat wird auf Wunsch ausgestellt.
Besonders schwierig ist ein Gespräch mit kommunikationsbeeinträchtigten Menschen, wenn es nicht nur um Fakten geht, sondern wenn auch die Gefühlswelt Raum finden soll. Die Bildkarten eröffnen die Möglichkeit zu klären, worüber man sprechen möchte. Anschließend erfolgt die Verfeinerung der Themen.
Die Fortbildung besteht neben dem theoretischen Teil der Methode „Talking Mats“ aus Videobeispielen aus der Praxis sowie diversen Übungseinheiten. Ziel ist, dass Teilnehmer das Wissen schon gleich danach in die Praxis umsetzen können. Dazu erhält jeder im Kursus kostenfrei ein Set der Talking Mats-Karten zu frei wählbaren Themenbereichen.
Die Referentinnen Prof. Dr. Andrea Erdélyi, Prof. Dr. Ingeborg Thümmel und Dipl. Heilpädagogin Susanne Mischo absolvierten ein Studium der Heil- oder Sonderpädagogik und sind zurzeit als Forscherinnen und Lehrende an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Dort sind sie unter anderem Ansprechpartnerinnen für die Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation im Ambulatorium für Rehabilitation. Als zertifizierte und akkreditierte Trainerinnen von „Talking Mats“ bieten sie deutschsprachige Fortbildungsangebote an.










