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beta-glucan stabilisiert Blutcholesterolspiegel

12.06.201312:08 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Vor dem Hintergrund der von der EFSA als Health-Claim nach Artikel 13.1/14.1 bewilligten Wirkung von ß-Glucan auf die Stabilisierung des Blutcholesterolspiegels wurde vom ILU e.V. ein Förderprojekt des Forschungskreises der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) bearbeitet, Lebensmittel ohne wesentliche sensorische Abweichungen von üblichen Erzeugnissen mit mind. 1 g ß-Glucan/100g zu generieren.

Aus entspelzter und geschälter Wintergerste, Waxygerste sowie aus geschältem Hafer wurden verschiedene Mahlfraktionen gewonnen. Diese Mahlprodukte wurden analytisch und physikochemisch umfassend charakterisiert und in ihrer Funktionalität untersucht.
Mit dem durchgeführten Projekt wurden die funktionellen Eigenschaften von ?-Glucanen in ihrer Wechselwirkung mit anderen Mahlprodukten von Brotgetreide (Roggen und Weizen) erstmalig untersucht. Es wurde festgestellt, dass Menge und Verfügbarkeit von Wasser in Hinblick auf die späteren Auswirkungen auf die qualitätsbestimmenden Strukturbildungsvorgänge eine Schlüsselrolle spielen. Es ist zu verzeichnen, dass ?-Glucane mit frei verfügbarem Wasser sehr intensiv reagieren.

Die Forschungsarbeit zeigte, dass es erforderlich ist, die üblichen Verfahren der Verarbeitung von Getreidemahlerzeugnissen zu Back- und Teigwaren zu modifizieren, wenn eine Anreicherung mit ?-glucanreichen Endospermfraktionen erfolgen soll. Alle qualitätsbestimmenden Strukturbildungsvorgänge müssen realisiert sein, bevor die glucanreichen Rohmaterialien mit den übrigen Getreidekomponenten in Kontakt kommen. In wieweit eine Quellung der ?-Glucanreichen Endospermfraktionen selbst erfolgen muss, ist vom späteren Produkt abhängig.
Extrudate können völlig ohne zusätzliches Wasser hergestellt werden. Aufgrund der geringen Gesamtwassermenge findet keine negative Beeinflussung der Strukturbildungsvorgänge durch die ?-Glucane statt. Die Stärke verkleistert hier in optimaler Weise.

Aufbauend auf diesen völlig neuen Erkenntnissen wurden anwendungsnahe Rezepturen und Herstellungsverfahren erarbeitet, die die Entwicklung einer breiten Palette getreidebasierter Produkte mit einem Anteil von mindestens 1 g ?-Glucan / 100 g verzehrsfähigem Produkt ermöglichen.

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