(openPR) Mit mehr Effizienz in der Verwaltung könnten viele Unternehmen auch am Standort Deutschland sehr viel profitabler sein - und bleiben
(Ulm) - Hier der globale Wettbewerb, unter dessen Druck deutsche Unternehmen ächzen - dort gigantische Effizienzsteigerungspotenziale, die kaum ausgeschöpft werden. Das passt nicht zusammen? Offenbar doch. Denn während viele Unternehmen alles geben, um Produktivitätsprobleme in den Griff zu bekommen, lassen sie Einsparmöglichkeiten in der Verwaltung außer Acht. Mit einer neuen Studie belegen die Ingenics AG und Roland Berger Market Research, dass viele Firmen um bis zu 24 % profitabler sein könnten, würden sie außer der Produktion auch die Administration und Verwaltung konsequent auf Effizienz trimmen. Manch ein Unternehmen, so das Fazit, könnte dann auf die Verlagerung ins Ausland verzichten.
Um die These von den nicht ausgeschöpften Potenzialen zu untermauern, führten Ingenics und Roland Berger Market Research zum zweiten Mal eine Studie zur "Effizienzsteigerung in Verwaltung und Administration" durch. Das Verblüffendste vorweg: Was die Aktivitäten der Unternehmen bei der Optimierung administrativer Tätigkeiten anbetrifft, hat sich seit 2002 - dem Jahr der Vorgängerstudie - wenig getan. Während die Effizienz in der Produktion seit Beginn der 1990er Jahre um 100 % verbessert werden konnte, hinkt die Verwaltung hinterher. "Diese nicht ausgeschöpften Potenziale können darüber entscheiden, ob ein Unternehmen rote oder schwarze Zahlen schreibt", sagt Ingenics-Vorstand Jörg Herkommer. "Es geht um eine Menge Geld, das man nur vom Boden aufzuheben braucht."
Kompetente Unterstützung - revolutionäre Effekte
Zwar bemühen sich viele Unternehmen durchaus um eine schlankere Administration - vor allem bei IT, Rechnungswesen und Controlling -, doch die wenigsten schöpfen ihre Möglichkeiten auch nur annähernd ganzheitlich aus. Jörg Herkommer weiß, wie viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist, um nach den Umwälzungen in der Produktion auch den Blick für die Rationalisierung der Administration zu schärfen: "Wo es uns bereits gelungen ist, die Entscheider in entsprechenden Projekten zu begleiten, sind die Effekte revolutionär; wir sprechen ganz bewusst von der zweiten Revolution in der Verwaltung, die zwei Jahrzehnte nach Einführung der Informationstechnologie ein weiteres gigantisches Effizienzsteigerungspotenzial erschließen soll." Mit dem Beispiel eines Kunden, bei dem es gelang, durch Analyse und Optimierung der Wertströme über die gesamte Auftragsdurchlaufzeit in Vertrieb, Konstruktion und Produktion um 76 % zu reduzieren, verdeutlicht Herkommer, wie groß der Nutzen für den Kunden sein kann. "Die Verkürzung der Lieferzeiten ist ein Wettbewerbsvorteil, der auch dem Vertrieb ein überragendes Argument an die Hand gibt."
Für die Ingenics-Studie 2005 hat Roland Berger Market Research Entscheider aus den Bereichen Controlling, Unternehmensplanung und Organisation sowie kaufmännische Leiter und Mitglieder der Geschäftsführung von 336 Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt (226 aus der verarbeitenden Industrie, 38 aus dem Handel, 72 aus Dienstleistungsunternehmen; Umsätze: 30 % bis zu 250 Mio., 26 % über 1 Mrd. Euro). Wie sich zeigte, konnte der Anteil der administrativen Kosten an den Gesamtkosten in den vergangenen drei Jahren nur unwesentlich gesenkt werden; aktuell liegt er bei durchschnittlich 19 %. Als leicht zu erreichendes Einsparpotenzial werden durchschnittlich 12 % genannt.
Nicht wirklich überraschend ist, dass in Branchen mit hohem Wettbewerbsdruck bisher die besten Einsparergebnisse erzielt wurden. "Dennoch stehen wir bei der Administration heute an der Stelle, an der die Produktion Anfang der 1990er Jahre stand", sagt Jörg Herkommer. "Natürlich ist es nicht damit getan, dass wir die Ergebnisse unserer Untersuchung öffentlich machen und zur Diskussion stellen." Auch im Falle eines Kunden, bei dem sich durch eine ganzheitliche Optimierung der Produktion und Administration der Bau eines neuen Produktionsgebäudes erübrigte, widerlegt die Praxis jeden Skeptiker. "Da ist in den nächsten Jahren viel zu tun", ist sich Jörg Herkommer sicher. "Flexible Arbeitsplätze, ein innovatives Büromaterialmanagement, Workflows, die Vorgänge und Prozesse abbilden, Systeme zur Generierung von Verbesserungsvorschlägen aus der Mitarbeiterschaft - auch wenn es keine Standardlösung für alle Fälle gibt, so bringen doch bereits erste Schritte enorme Erfolge."
Ingenics Office-System: Toyota-Philosophie für die Verwaltung
Dem von Ingenics entwickelten LeanOffice-System liegt die Idee zugrunde, die Philosophie des Toyota Produktionssystems auf die Administration zu übertragen und Einsparpotenziale wie mit der Lean Production zu realisieren. Da sich Ingenics gerne als "Versuchsunternehmen" präsentiert, kann in Ulm jederzeit überprüft werden, was die konsequente Umsetzung bewirkt. Einmal im Monat lädt die Ingenics AG zu einem LeanOffice-Workshop ein, um die effektive und effiziente Verwaltung "live" zu zeigen.
Über Ingenics
Die Ingenics AG ist ein innovatives, expandierendes Beratungsunternehmen mit den Geschäftsfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt die Ingenics AG rund 120 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 25 Jahren mehr als 1.850 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.
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