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Das politische Gehirn wählt emotional

05.06.201317:13 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Das politische Gehirn wählt emotional
Das politische Gehirn wählt emotional. Illustration: Meike Ufer
Das politische Gehirn wählt emotional. Illustration: Meike Ufer

(openPR) Aus allen Richtungen, an jeder Ecke, von allen Laternenmasten werden sie uns demnächst wieder visuell überfluten. Photoshop-getunt, honigkuchenpferdgrinsend und penetrant strahlen uns Politiker-Antlitze entgegegen.
100 Tage vor der Bundestagswahl macht sich dasGehirn.info auf die Spur des politischen Gehirns. Neurowissenschaftler sagen inzwischen die politische Überzeugung mit einer Trefferquote von 83 Prozent vorher. Dabei hilft ihnen der Blick in den Hirnscanner. Die Forschung lässt nur einen Schluss zu: Das Gehirn wählt emotional.



Die beiden Hauptakteure Angela Merkel und Peer Steinbrück liegen bei Charisma, Aussehen, Wortgewandtheit und Ausrutschern gleichauf. Zu diesem Ergebnis kommt unsere Autorin Franziska Badenschier. Wie die Bundestagswahl tatsächlich ausgeht, wird das aktuelle Schwerpunktthema „Das politische Gehirn“ nicht wirklich vorhersagen können. Erklären und analysieren kann man aber mittlerweile Vieles. Das Onlinemagazin dasgehirn.info verrät z. B. neben Psychotricks im Wahlkampf auch die Ergebnisse neurowissenschaftlicher Forschung. Eine Vermutung lassen die Ergebnisse gewiss zu: Die Wiederwahl der Amtsinhaberin ist wahrscheinlich. Studien zeigen, dass die Bevölkerung gerade in Krisenzeiten hinter der Regierung steht.

Herz schlägt Verstand
Faktenhuber kommen nicht gut an. Charisma, gutes Aussehen, eine sonore Stimme kombiniert mit den richtigen Worten ebnen eher den Wahlsieg. Hinzu kommen unbewusste Vorlieben, Emotionen und vereinfachende Faustregeln der Wähler. Wohin sie das Kreuz setzen, bestimmt letztlich auch das Elternhaus. Das wiesen Psychologe Chris Fraley und seine Kollegen in einer Langzeitstudie nach. Wer autoritär erzogen wurde, entwickelte sich als Erwachsener eher konservativ. Aber auch die Wesensart gibt den späteren Weg vor: Ehemals ängstliche Kinder halten eher konservative Werte hoch. Doch Arvid Leyh, Chefredakteur von dasGehirn.info, ist sich sicher: Den gläsernen Wähler wird es künftig trotz Hirnscanner und Zwillingsstudien nicht geben. Denn tagesaktuelle Ereignisse – wie der Sieg des Lieblingsvereins – fließen in die Wahlentscheidung mit ein.

Macht mit und ohne Moral
Welches Schweinderl hätten S' denn gern? Von Berlusconi bis Wulff – Machtmissbrauch zieht sich durch einige Politikerkarrieren. Machtmenschen sind allerdings nicht immer gleich zwangsläufig korrupt. Dass Macht geradezu das Beste aus einigen Menschen herausholen kann, wies Katherine DeCelles von der Universität Toronto in Experimenten nach. Moral ist dabei ein wichtiger Punkt, bestätigt auch die Psychologin Barbara Wisse von der Universität Groningen. „Abraham Lincoln hatte Recht, als er sagte: Wenn du den wahren Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.“

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