(openPR) Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass das Gehirn ein fertiges Produkt ist, das mit der Zeit degeneriert und im Alter natürlicherweise schrottreif wird. Tatsache ist, dass diese These falsch ist! In den letzten zehn Jahren gab es in der Gehirnforschung eine Revolution, die mit allem aufräumte, was bisher an Thesen zum Thema Gehirn aufgestellt worden war. Die neue wunderbare Botschaft lautet jetzt: Unser Gehirn ist bis an unser Lebensende in hohem Maße strukturell formbar. Zwar können sich nach der Geburt die Nervenzellen bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr teilen, sie sind jedoch in der Lage, ihre Verschaltungen zu verändern und sie neuen Nutzungsbedingungen anzupassen. Auch wenn unser Gehirn nach Konstruktionsplänen gebaut ist, die auch davon abhängen, was unserer Vorfahren uns an genetischen Anlagen mitgegeben habe, so können wir diese Pläne, wenn sie sich nicht als sinnvoll herausstellen, umprogrammieren!
Im Klartext gesprochen:
Was Häns'chen nicht gelernt hat, kann Hans immer noch lernen.
Das Gehirn, so sagen es heute die Wissenschaftler, ist nicht nur ein Denkorgan, es ist vielmehr ein Sozialorgan, das von sozialen Bedingungen beeinflusst wird. Das bedeutet: Innere Einstellungen, die meist durch frühe Erfahrungen entstehen und später zu unseren Grundhaltungen werden, können verändert werden. Wie auch immer sich diese inneren Einstellungen äußern, in welchen Glaubenssätzen auch immer sich diese inneren Einstellungen ausdrücken, WIR KÖNNEN SIE VERÄNDERN. Wir können alte Spuren zuwachsen lassen und neue Spuren legen. Und das alles bis ins hohe Alter hinein!
Häns'chen muss also umdenken, damit Hans lernt:
• Unser Gehirn ist kein Fertigprodukt, es ist eine permanente Baustelle.
• Es ist elementar wichtig, mit was wir unser Gehirn füttern, denn jede Erfahrung hinterlässt ihre (Denk)Spuren.
• Unser neuronales Motivationssystem ist auf Achtsamkeit, Beachtung und Anerkennung ausgerichtet. Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, dann läuft unser Gehirn zu Hochleistungen auf.
• Inkongruenz blockt das Gehirn. Wir haben im Hinterkopf spezielle neuronale Netze, die Sprache, Körpersprache, Blicke, Mimik, Gestik, Stimmlage etc auf Authentizität überprüfen.
• Wenn das Gefühl sozialer Aktzeptanz verletzt wird, können bestimmte Botenstoffe im Gehirn (Dopamin, Opioide, Oxytozin) nicht ausgeschüttet werden, mit der Folge, dass das Gehirn anstatt Lebensfreude und Energie
Generell kann man sagen, dass sich unser Gehirn, wenn es ihm gut geht, in einem Flow Modus befindet; während, wenn es sich zurück zieht, etwas passiert sein muss, dass ihm unangenehm ist....
www.dialogmodell.de











