(openPR) In seinem neuen Buch „error21“ entwickelt Kommunikationsprofi Gerhard Scheucher Überlebensstrategien für das komplizierte Dasein in unserer Informations- und Wissensgesellschaft
München, 09.12.2005. Wollte man heute einem Zeitreisenden aus der Vergangenheit das Leben der Menschen des 21. Jahrhunderts erklären, hörte es sich vielleicht etwa so an:
„Neue Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnen uns heute ungeahnte Möglichkeiten. Wir sind alle mobil, flexibel und immer am Puls der Zeit. Mit einer Zaubermaschine namens Internet können wir uns Sushi, Mozart-Sonaten und den Partner fürs Leben direkt nach Hause holen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind fließend, statt Kollegen haben wir ein Netzwerk, statt eines Schreibtisches Handy und Laptop. Und eine bunte Wunderwelt von Konsum und Lifestyle suggeriert uns ständig, was wir wollen sollen. Wir konsumieren, kommunizieren, globalisieren.“
Die Botschaften einer angeblich schönen neuen Welt sind verführerisch und beängstigend zugleich. Doch was bedeuten diese Veränderungen tatsächlich für jeden von uns? Haben wir es in Wahrheit mit der Hysterie einer Multitask-Gesellschaft zu tun, die dem Kommunikationswahn erlegen ist, die immer neue künstlich geschaffene Bedürfnisse befriedigt und sich einem selbst auferlegten Zeitdiktat unterordnet? Alles dreht sich, alles bewegt sich. Alles ist möglich und täglich neu. Oder doch nicht?
In seinem neuen Buch „error21“ analysiert Gerhard Scheucher gemeinsam mit seinem Autorenteam (Claudia Piller-Kornherr und Jörg Wipplinger) die Ausprägungen eines Wandels, wie er in den letzten Jahren stattgefunden hat, und versucht sie auf ihre wahre Bedeutung herunterzubrechen. Dabei beleuchten die Autoren alle Lebensbereiche und betrachten etwa unser Kommunikationsverhalten und den Umgang mit den Phänomenen Internet und neue Medien.
Die daran geknüpften Fragen sind vielfältig:
• Welche Strategien muss der Homo technicus entwickeln, um sich
für das Dasein im 21. Jahrhundert zu wappnen?
• Entsteht gar ein neuer Menschentypus, der sich vom raffgierigen
Egomanen hin zum intelligenten Beziehungsmanager entwickeln
wird?
• Ist unsere alte Wertewelt durch den Wandel unserer
Lebensgewohnheiten überholt?
• Heißen die Unterrichtsfächer der
Zukunft „Quellenkritik“, „Beziehungsmanagement“
und „extrafunktionale Fähigkeiten“?
Ist das Neue wirklich neu?
Stets im Hinterkopf hat das Autorenteam die Gretchenfrage, ob das Neue wirklich neu, der Wandel also ein realer ist. Denn hinter scheinbar Revolutionärem steckt oft Althergebrachtes in modernem Kleid. Und tatsächlich zeigen die Autoren immer wieder Konstanten auf, die den angeblichen Paradigmenwechsel höchst fraglich erscheinen lassen:
• So hat sich etwa an unserem Kommunikationsverhalten aus
biologischer Sicht seit tausenden von Jahren kaum etwas
verändert.
• Zukunftsangst und Pessimismus wurden – von Sokrates bis Y2K –
zu jeder Zeit geschürt.
• Und die Mär vom Global Village: Spätestens seitdem Magellan
glaubhaft machte, dass die Erde eine Kugel ist, globalisiert sich
die Menschheit in einem ständig fortschreitenden Prozess. Denn
nichts anderes passierte zwischen der Entdeckung Amerikas und
der Erfindung von Windows.
Überlebensstrategien mit auf den Weg
„Error21“ entlässt seine Leser mit einigen handfesten Überlebensstrategien, die „verdächtig“ nach gesundem Menschenverstand klingen.
Hier nur einige davon:
• Unterwerfen wir uns nicht länger dem Zeitdiktat von Job, Freizeit
und neuen Technologien!
• Verabschieden wir uns vom Jugendwahn!
• Definieren wir Lernen neu!
• Ordnen wir unsere Prioritäten neu!
• Nutzen wir die vernetzte Kommunikationswelt!
• Keine Angst vor Neuem!
Wer von Scheuchers preisgekröntem Erstlingswerk „Der Echtzeitmensch“ begeistert war, sollte auch „error21“ nicht versäumen!
Weitere Informationen zum Buch finden Sie unter www.error21.net.
Über den Autor:
Gerhard Scheucher ist seit Mitte der 1990er-Jahre als Berater für Kommunikations- und Organisationsstrategien tätig. Zu seinen Klienten zählen Unternehmen im In- und Ausland, die öffentliche Verwaltung, Institutionen, Organisationen und politische Parteien. Der Autor zahlreicher Fachbeiträge und Kolumnen erhielt 2003 den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für gesellschaftspolitische Sachbücher für sein Buch „Der Echtzeitmensch“ (Leykam Verlag).
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