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Teradata stellt erste In-Memory Technologie für den Big Data-Einsatz vor

08.05.201317:22 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Teradata Intelligent Memory liefert Kunden schnelle Analysen, ohne dass Änderungen an bestehenden Applikationen nötig werden.

MÜNCHEN, 08.05.2013 – Teradata (NYSE: TDC) stellt mit Teradata Intelligent Memory eine innovative Datenbank-Technologie vor, die branchenweit erstmals im Erweiterungsspeicher jenseits des Cache die deutlich erhöhte Query-Performance der in-Memory Technologie für polystrukturierte Big Data verfügbar macht. Durch diese Innovation von Teradata können Organisationen bessere Kundenkenntnis erlangen und so ihre Profitabilität steigern. Teradata Intelligent Memory wird als Teil der neuen Datenbanksoftware Teradata Database 14.10 innerhalb des zweiten Quartals 2013 verfügbar sein.




„Die Einführung von Teradata Intelligent Memory erlaubt es unseren Kunden, die Leistungsfähigkeit des Arbeitsspeichers in Teradata Plattformen auszuschöpfen. Dadurch bauen wir auf neue Art und Weise unsere Spitzenposition als Anbieter der leistungsfähigsten Data Warehouse-Technologie zum wettbewerbsfähigsten Preis aus“, sagte Hermann Wimmer, Vorstand International, Teradata. „Teradata Intelligent Memory ist bereits im Data Warehouse eingebaut, so dass Kunden keine separate Appliance kaufen müssen. Teradata ermöglicht seinen Kunden weiterhin, genau die Kapazität an in-Memory zu konfigurieren, die sie für kritische Workloads benötigen. Es wäre schwierig, teuer und nicht zweckmäßig, alle Daten im Arbeitsspeicher vorzuhalten. Der Ansatz von Teradata führt hingegen dazu, dass der Arbeitsspeicher die geeignete Größe hat und automatisch die richtigen Datensets enthält, so dass eine bahnbrechende Rechenleistung erzielt wird.“

Teradata Intelligent Memory ist eine weitere best-of-breed-Lösung im Rahmen der übergeordneten Unified Data Architecture (UDA)-Strategie, die auf dem Zusammenspiel von Teradata, Teradata Aster und Open-Source Apache Hadoop fußt. Auf häufig genutzte Hadoop-Daten kann mittels Teradata SQL-H zugegriffen werden. Je nach ihrer „Temperatur“, also der Häufigkeit ihrer Nutzung, können die Daten dann zur Analyse in den Arbeitsspeicher verschoben werden, um dessen hohe Rechenleistung zu nutzen.

Einige Organisationen haben sich dafür entschieden, alle Daten „in-Memory“ vorzuhalten, um Queries zu beschleunigen. Doch die Kosten dafür sind untragbar hoch und die Kapazität des Arbeitsspeichers ist begrenzt. Beides gewinnt angesichts der großen Mengen an unterschiedlich strukturierten Daten, die für Analysen benötigt werden, an Bedeutung. Teradata Intelligent Memory managt die Daten an diesem neuen Speicherort, indem prognostisch die „heißesten“, also die am häufigsten genutzten Daten, im Arbeitsspeicher platziert und dort automatisch aktualisiert und synchronisiert werden. Bei diesem Prozess ist kein menschlicher Eingriff erforderlich, so dass auch keinerlei Änderungen an Applikationen, SQL-Anfragen oder an der Art, wie Daten gespeichert sind, vorgenommen werden müssen. Teradata bietet Organisationen jetzt die Vorteile von in-Memory Data Analytics. In-Memory-Datenzugriff beseitigt das Problem verzögerter Queries und das Nadelöhr des Input/Output beim Festplattenspeicher und erhöht somit den Datendurchsatz des Systems. Der Zugriff auf Daten im Arbeitsspeicher ist um drei Zehnerpotenzen schneller als derjenige auf Daten im Festplattenspeicher.

Verfügbar ist Teradata Intelligent Memory für alle aktuellen Workload-spezifischen Plattformen von Teradata, die die Teradata Database verwenden. Organisationen, die auf der Suche nach einer abteilungsspezifischen Lösung, einem Integrated Data Warehouse oder einem Active Data Warehouse sind, liefert Teradata Intelligent Memory die erforderliche Leistung, um mithilfe von schnellen Analysen einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Mithilfe komplexer Algorithmen, die automatisch das Alter von Daten bestimmen, sie nachverfolgen und einordnen, gewährleistet Teradata Intelligent Memory ein effektives Datenmanagement und angemessene Unterstützung der Nutzer-Queries. Innerhalb von Teradata Intelligent Memory können Daten in Spalten und Zeilen gespeichert und komprimiert werden, was die Menge der Daten im Arbeitsspeicher maximiert. Dabei speichert Teradata Intelligent Memory nur die „heißesten“ Daten im neuen, erweiterten Arbeitsspeicher. So profitieren Organisationen davon, auf die aktuellsten Daten schnell zugreifen und so die große Mehrheit der Queries schnell beantworten zu können, was sich auch finanziell in einem höheren Return on Investment niederschlägt.

Organisationen steigern angesichts eines immer härteren Wettbewerbs und schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zunehmend auch die Anforderungen an ihre Data Warehouses hinsichtlich der Hilfe bei geschäftskritischen Entscheidungen. Es ist notwendig, so viele Daten wie irgend möglich einzubeziehen, um den Analysen der Unternehmen Weite und Tiefe zu vermitteln. Die Leistung eines Data Warehouse wird aber von schnellem Datenwachstum sowie der Vielfalt und Komplexität der Daten und von den analytischen Applikationen, die diese Daten nutzen, beeinträchtigt. Datenbank-Administratoren können nicht jeder Veränderung des Workloads Rechnung tragen, indem sie die Einstellungen manuell justieren und anpassen.

„Die neue in-Memory-Architektur von Teradata ist in das Multi-Temperature Datenmanagement integriert“, sagte Richard Winter, Chief Executive Officer, WinterCorp. „Das ist von hoher Bedeutung, da die „heißesten“, meistgenutzten Daten automatisch in das in-Memory Layer – Teradata Intelligent Memory – migriert werden. Etwas weniger oft genutzte Daten werden dann auf Solid State Disk (SSD) gespeichert, und so weiter. Darüber hinaus stellt Teradata spaltenbasierte Speicherung und Datenkompression bereit, was den Wert der Daten im Arbeitsspeicher weiter erhöht. Der Kunde bemerkt zwar die erhöhte Performance, muss aber keine Entscheidung darüber treffen, welche Daten im Arbeitsspeicher vorgehalten werden.“

Teradata ist der einzige Anbieter mit einem umfassenden Ansatz zu Multi-Temperature Datenmanagement auf Systemebene, um eine optimale Leistung für hohe Service-Level-Anforderungen von Geschäftsanwendern zu erfüllen. Hierfür weitet Teradata Intelligent Memory das Multi-Temperature Datenmanagement bis in das Memory Layer aus. So ergänzt es weitere Multi-Temperature Features wie Teradata Virtual Storage, das Daten kontinuierlich auf das jeweils passende Speichermedium transferiert. Solid State Drives (SSD) und Hard Disk Drives (HDD) kommen dabei je nach Nutzungshäufigkeit der Daten zum Einsatz, um eine optimale Leistung des Data Warehouse zu gewährleisten. Teradata Virtual Storage verfügt über einen automatischen Prozess für das Lifecycle Management, in dem die „kältesten“, sehr selten genutzten Daten auf günstige Speichermedien migriert werden. Zusätzlich wird für Daten, die als „kalt“ eingeordnet wurden, das Teradata „compress-on-cold“-Feature verwendet. Es komprimiert diese Daten, was zu massiven Einsparungen an Speicherplatz führt. Dieser Prozess vermeidet eine häufige Kompression und Dekompression „heißer“ Daten, er verlangt kein Mitwirken der Kunden und führt dazu, dass eine signifikant höhere Datenmenge gespeichert werden kann. Wenn Anwendungsdaten stark komprimiert in den neuen Arbeitsspeicher transferiert werden, kann Teradata Intelligent Memory die Menge an Daten im Arbeitsspeicher weiter steigern.

Weiterführende Links (in englischer Sprache):

• InsideAnalysis.com „[…] In-Memory Technologie und Big Data müssen zusammenspielen – ob sie wollen oder nicht,” Robin Bloor unter http://insideanalysis.com/2013/03/big-data-and-in-memory-are-they-related/
• Animiertes Video zu Teradata Intelligent Memory unter https://xplane.box.com/s/c2kifgkdmhxt7ropiqml

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