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CareerBuilder Umfrage: 50% der Unternehmen kennen negative Auswirkungen von falschen Personalentscheidungen

08.05.201316:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Am teuersten sind Recruiting-Pannen in Deutschland.


FRANKFURT – 8. Mai 2013 – Eine neue Umfrage von CareerBuilder zeigt, dass eine falsche Personalentscheidung für Unternehmen schwerwiegende Folgen haben kann. Über die Hälfte der Arbeitgeber in den zehn größten Volkswirtschaften der Welt gibt an, dass ein ungeeigneter oder minderleistender neuer Mitarbeiter zu negativen Effekten geführt habe. Zu spüren waren Auswirkungen auf Umsatz und Produktivität, aber auch im Bereich der Kundenbeziehungen oder auf die Moral der Mitarbeiter.



27 Prozent der betroffenen amerikanischen Arbeitgeber geben an, ein einzelner solcher Vorfall koste über 50.000 USD. Im Euroraum sind schlechte Recruiting-Entscheidungen in Deutschland am teuersten. 29 Prozent der Befragten berichten von Kosten in Höhe von 50.000 EUR (65.231 USD) oder mehr. In Großbritannien geben 27 Prozent der Unternehmen an, im Falle eines Falles Kosten von über 50.000 GBP zu haben. 3 von 10 indischen Arbeitgebern (29 Prozent) beziffern die durchschnittlichen Kosten mit über 2 Millionen Rupien (37.150 USD) und fast die Hälfte der befragten Arbeitgeber in China (48 Prozent) geben Kosten von über 300.000 CNY (48.734 USD) an.

Bei der von Harris Interactive vom 01. bis zum 30. November 2012 durchgeführten Online-Umfrage wurden über 6.000 Personalchefs und Personalsachbearbeiter in Ländern mit dem größten Bruttoinlandsprodukt befragt.

Von schlechten Einstellungsentscheidungen betroffene Arbeitgeber in Prozent
Russland, Brasilien, China und Indien – die Märkte mit den meisten Arbeitgebern, die in diesem Jahr mehr Vollzeitmitarbeiter einstellen möchten – geben am häufigsten an, sie seien im letzten Jahr von einer schlechten Einstellungsentscheidung betroffen gewesen. Die Mehrzahl der Arbeitgeber in den 10 führenden Volkswirtschaften berichten jedoch von ähnlichen Erfahrungen.

1. Russland: 88 Prozent
2. Brasilien: 87 Prozent
3. China: 87 Prozent
4. Indien: 84 Prozent
5. USA: 66 Prozent
6. Italien: 66 Prozent
7. Großbritannien: 62 Prozent
8. Japan: 59 Prozent
9. Deutschland: 58 Prozent
10. Frankreich: 53 Prozent

„Eine falsche Personalentscheidung im Recruiting-Prozess kann für das gesamte Unternehmen mehrere negative Folgen haben”, erklärt Matt Ferguson, CEO von CareerBuilder. „Wenn man entgangene Absatzmöglichkeiten, angespannte Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen, mögliche rechtliche Probleme und die Ressourcen für die Einstellung und Schulung von Bewerbern zusammenzählt, kommt man unter Umständen auf eine beträchtliche Summe. Nach der Rezession lassen sich Arbeitgeber deshalb mehr Zeit, bis sie ein Angebot unterbreiten, da sie prüfen, ob ein Bewerber wirklich der Beste für eine Stelle und ihre Firmenkultur ist.”

Folgen einer schlechten Einstellungsentscheidung
In den BRIC-Ländern wird tendenziell eher eine Vielzahl von negativen Folgen genannt, während die USA bei den Auswirkungen auf die Moral der Mitarbeiter und bei den Kosten für die Einstellung und Schulung eines anderen Mitarbeiters hohe Werte erreichen. Die europäischen Länder sind in fast allen Kategorien weiter unten in der Tabelle zu finden, was möglicherweise auf im Vergleich längere Recruiting- und Auswahl-Prozesse zurückzuführen ist.
Diese Auswirkungen von schlechten Recruiting-Entscheidungen werden in den 10 größten Volkswirtschaften am häufigsten angeführt:

Kosten für die Einstellung und Schulung eines anderen Mitarbeiters
1. Brasilien: 35 Prozent
2. USA: 31 Prozent
3. Indien: 31 Prozent
4. China: 30 Prozent
5. Russland: 29 Prozent
6. Italien: 23 Prozent
7. Großbritannien: 22 Prozent
8. Deutschland: 15 Prozent
9. Frankreich: 12 Prozent
10. Japan: 11 Prozent

Produktivitätsverlust
1. China: 57 Prozent
2. Russland: 45 Prozent
3. Indien: 42 Prozent
4. Brasilien: 40 Prozent
5. USA: 36 Prozent
6. Italien: 31 Prozent
7. Japan: 28 Prozent
8. Deutschland: 25 Prozent
9. Großbritannien: 23 Prozent
10. Frankreich: 15 Prozent

Negative Auswirkungen auf die Moral der Mitarbeiter
1. China: 37 Prozent
2. USA: 32 Prozent
3. Deutschland: 31 Prozent
4. Japan: 31 Prozent
5. Indien: 25 Prozent
6. Russland: 24 Prozent
7. Brasilien: 23 Prozent
8. Italien: 23 Prozent
9. Großbritannien: 22 Prozent
10. Frankreich: 19 Prozent

Negative Auswirkungen auf Kundenbeziehungen
1. China: 32 Prozent
2. Indien: 25 Prozent
3. Russland: 22 Prozent
4. Brasilien: 21 Prozent
5. Italien: 20 Prozent
6. USA: 18 Prozent
7. Deutschland: 17 Prozent
8. Frankreich: 17 Prozent
9. Großbritannien: 16 Prozent
10. Japan: 13 Prozent

Umsatzeinbußen
1. China: 24 Prozent
2. Indien: 24 Prozent
3. Russland: 22 Prozent
4. Japan: 13 Prozent
5. Großbritannien: 12 Prozent
6. Frankreich: 11 Prozent
7. Brasilien: 11 Prozent
8. USA: 10 Prozent
9. Deutschland: 9 Prozent
10. Italien: 9 Prozent


Umfragemethode
Diese Umfrage wurde zwischen dem 1. und 30. November 2012 online durch Harris Interactive im Auftrag von CareerBuilder in den USA, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Russland und Großbritannien unter 400 bis 2.611 Personalchefs und Personalsachbearbeitern (Vollzeitbeschäftigte, nicht selbstständig, nicht staatlich) pro Land durchgeführt (prozentuale Anteile für einige Fragen basieren auf einer Untergruppe und auf deren Antworten zu bestimmten Fragen). Bei den reinen Wahrscheinlichkeitsstichproben von 400 bis 2.611 kann man mit einer 95%igen Wahrscheinlichkeit sagen, dass die Gesamtergebnisse einen Stichprobenfehler zwischen +/- 4,9 und +/- 1,92 Prozentpunkten aufweisen. Die Anzahl der Stichprobenfehler für Daten von Teilstichproben ist höher und variiert.

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