(openPR) Elmshorn/Berlin Das Bundesfamilienministerium lädt am 8. Mai zum 1. Bundeskongress Elternbegleitung. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder eröffnet den Kongress, an dem Fachkräfte aus Familienbildung Gelegenheit bekommen, sich über ihre Arbeit in der Elternbegleitung auszutauschen. In der Einladung heißt es: Sie setzen Bildungsbegleitung von Familien in der Praxis um und stehen Eltern im Alltag mit Rat und Tat zur Seite. Wie gelingt es Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern, Familien anzusprechen? Welche Methoden bieten sich für die frühe Förderung in und mit den Familien an? Wie lässt sich Alltagsbildung vermitteln? Dies wird auf dem eintägigen Kongress im Berliner ewerk diskutiert.“
Im Vorwege resümiert Reinhard Kaut, Geschäftsführer Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V. in Elmshorn, die bisher von seinem Verein bundesweit durchgeführten Qualifikationsmaßnahmen.
Frage: Herr Kaut Sie sind ziemlich genau vor zwei Jahren im Rahmen des Bundesprogramms „Elternchance ist Kinderchance“ mit der Qualifizierungsoffensive Elternberater/Elternbegleiter gestartet.
Kaut: Ja das ist richtig. Wir , die Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V. sind 2011 mit den ersten 3 wöchigen Qualifizierungsmaßnahmen gestartet und haben bis heute rund 1400 Elternberater/Elternbegleiter zertifiziert . Weiterhin gehen wir davon aus, dass wir ansteigend bis Ende des Jahres 2000 Kolleginnen und Kollegen qualifizieren werden.
Frage: Das bedeutet, dass das Programm gut angenommen wurde?
Kaut: Ja , aus unserer Sicht sogar sehr gut. Wir können die Nachfrage nicht abdecken. Nach wie vor übersteigt das Interesse bzw. die der Anmeldefluss unsere Kapazitäten.
Frage: Gibt es erste Ergebnisse oder Erfahrungen ?
Kaut: Wir erwarten diese in den nächsten Tagen. So wird am Mittwoch, 8. Mai, seitens des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der "1. Bundeskongress Elternbegleitung" von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder in Berlin eröffnet werden, mit dem Ziel Fachkräften aus der Familienbildung die Gelegenheit bieten, sich über ihre Arbeit in der Elternbegleitung auszutauschen, unterschiedliche Strategien der Elternansprache zu diskutieren und sich zu vernetzen.
Frage: Was geschieht denn nach der Weiterbildung also die Frage der Nachhaltigkeit?
Kaut: Wir unterhalten schon jetzt ein Bildungsportal (www.bildungsverlauf.de) indem einerseits die zertifizierten Elternberater/Elternbegleiter fachlich weiter betreut werden andererseits haben Eltern die Möglichkeit sich gezielt zu informieren. Alle Beiträge sind in erster Linie für die praktische Handhabung in der Familie zu Bildungsentscheidungen im Bildungsverlauf von Kindern aufbereitet. Zudem haben Sie die Möglichkeit, die Arbeit von ElternberaterInnen und BildungsbegleiterInnen näher kennenzulernen und können unter der Rubrik „Beratung in Ihrer Nähe“ direkt nach BeraterInnen in Ihrer Umgebung suchen.








