(openPR) Nürnberg, 02. 05. 2013. Ohne Beuys hätte er das alles nicht geschafft, behauptet der in Rehau geborene Peter Angermann (Jg. 1945) im Nachhinein. In der Auseinandersetzung mit seinem damaligen Lehrer an der Kunstakademie Düsseldorf entdeckte er die Lust an der Malerei, an der Farbigkeit neu.
Die umfangreiche, sorgfältig gestaltete Monografie zeichnet den künstlerischen Weg von Peter Angermann über ein halbes Jahrhundert hinweg nach – mit Nürnberg und Düsseldorf, den Gruppen YIUPP und NORMAL, mit den Bärenbildern und der wiederentdeckten Pleinairmalerei. In ihr hat er zu jener »koloristischen Virtuosität« gefunden, die auch seine reifen thematischen Werke auszeichnet. Dabei hat sich der gesellschaftskritische Impuls seiner frühen Arbeiten erhalten – gepaart mit jenem provokanten, teilweise absurden Witz.
Der Katalog begleitet und vertieft die Ausstellung im Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld (28. 4. bis 1. 9. 2013). Er enthält neben den ausführlichen, kraftvollen Texten von Martin Hentschel und Julian Spalding ein sinniges Interview über »orthodoxen Avantgardismus« und »inszenierte Gemeinheiten«, geführt von Angermanns einstigem Meisterschüler, dem fränkischen Kabarettisten Matthias Egersdörfer.
Peter Angermann. Licht am Horizont
Hrsg.: Martin Hentschel
Texte: Martin Hentschel, Julian Spalding
Interview: Matthias Egersdörfer mit Peter Angermann
240 S., zahlr. Abb. in Farbe
Hardcover mit Fadenheftung, 28,5 x 23,5 cm
dt./engl., 38,00 Euro
ISBN 978-3-86984-439-8
www.vfmk.de/Peter-Angermann-Licht-am-Horizont










