(openPR) 4. Juli 2003 - In einem Gespräch am Freitag den 4. Juli 2003 in Berlin mit den Bundesministern Dr. Manfred Stolpe und Wolfgang Clement, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Transnet Norbert Hansen, dem Vorsitzenden des Betriebsrates des Bahnwerks Opladen sowie den Vertretern der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Minister Dr. Axel Horstmann und Staatssekretär Dr. Josef Fischer hat der Vorstandsvorsitzende der DB AG Hartmut Mehdorn die Lage am Standort des Bahnwerks Opladen dargestellt. Als Ergebnis des Gespräches wird erklärt:
Die Gespräche zwischen der DB AG, der Politik und den Arbeitnehmervertretern haben ergeben, dass es keine Alternativen zum Vorstandsbeschluss über die Schließung des Bahnwerkes Opladen gibt. Weder die Fortführung des Werkes als Bahnwerk noch die durch einen Investor können erfolgreich sein. Daher besteht zur Schließung des Werkes zum 31. Dezember 2003 keine Alternative.
Die Gewerkschaft Transnet und der Betriebsratsvorsitzende haben in dem Gespräch zum Ausdruck gebracht, dass sie die Entscheidungsgründe nicht akzeptieren können. Da aber offensichtlich keine Chance mehr gegeben ist, diese Entscheidung zu verändern, sehen sie ihre Verantwortung darin, für die Beschäftigten geeignete Ersatzarbeitsplätze zu vermitteln.
Keinem Beschäftigten wird gekündigt. Jeder Beschäftigte des Bahnwerkes erhält ein Arbeitsplatzangebot. Der überwiegende Teil liegt in Nordrhein-Westfalen. Die DB AG garantiert die Fortführung der Ausbildung an allen nordrhein-westfälischen Ausbildungsstandorten.
Die Beteiligten an dem Gespräch bitten die Beschäftigten des Standortes Opladen, ihren Ausstand zu beenden und die angebotenen Arbeitsplätze anzunehmen.
Die DB AG-Personalverwaltung organisiert die konkrete Arbeitsplatzvermittlung. Die Arbeitsverwaltung wird diesen Prozess begleiten.




