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Vorsorge hilft heilen

18.03.201117:38 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Alle acht Minuten wird einem Menschen die Diagnose Darmkrebs gestellt – damit ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes Darmkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Dabei lassen sich bösartige Tumoren im Darm vielfach vermeiden. Während des offiziellen Darmkrebsmonats möchte das zertifizierte Darmzentrum Kplus St. Remigius Leverkusen mit der Info-Veranstaltung „Darmkrebs – durch Früherkennung heilbar“ am 30. März 2011 auf die Möglichkeiten der Vorsorge hinweisen – und so auch Darmkrebs verhindern. Die Chefärzte des St. Remigius Krankenhauses Opladen Dr. Marc Spielmanns und Dr. Dirk R. Wassenberg im Interview.



Warum ist gerade bei Darmkrebs die Früherkennung so wichtig?
Dr. Marc Spielmanns, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin: Die meisten bösartigen Tumore entstehen aus zunächst gutartigen Polypen im Darm. Während einer Darmspiegelung, der Koloskopie, bei der der Darm über ein Schlauchsystem untersucht wird, können wir die Polypen entfernen, bevor sie umschlagen. Das hat einen besonderen Charme, weil das während einer Untersuchung stattfindet und für den Patienten keine weiteren Belastungen entstehen. Wer also rechtzeitig und regelmäßig die Möglichkeiten der Vorsorge in Anspruch nimmt, hat eine sehr große Chance, nicht an Darmkrebs zu erkranken.

Was heißt rechtzeitig und regelmäßig?
Dr. Marc Spielmanns: Die Wahrscheinlichkeit zu erkranken steigt mit dem Alter. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Vorsorgekoloskopie ab dem 55. Lebensjahr in einem Abstand von zehn Jahren, wenn keine Beschwerden vorliegen und keine nahen Verwandten an Darmkrebs erkrankt sind. Bei diesen und anderen persönlichen Risiken, insbesondere aber bei akuten Beschwerden sollten die Untersuchungen nach Rücksprache mit dem Hausarzt früher und häufiger durchgeführt werden.

Unabhängig von der Vorsorge, bei welchen Warnzeichen sollte ich den Arzt aufsuchen?
Dr. Dirk R. Wassenberg, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie: Es gibt Symptome, die unbedingt abgeklärt werden sollten. Blut im Stuhl, Wechsel von Verstopfung und Durchfall, länger andauernde Bauchschmerzen, aber auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und unerklärliche Gewichtsabnahmen können Anzeichen sein. Man sollte sie nicht ignorieren, sondern einen Arzt aufsuchen. Denn auch ein bereits bösartiger Tumor im Darm hat früh erkannt gute Heilungschancen.

Sie sind Leiter des Darmzentrums Kplus St. Remigius Opladen. Was sind die Vorteile eines solchen Zentrums?
Dr. Dirk R. Wassenberg: Gerade in der Therapie von Krebserkrankungen ist Erfahrung, eine stetige Weiterbildung und eine gute Vernetzung aller Beteiligten wichtig. Dieses enge Netz wurde im Darmzentrum Kplus St. Remigius Opladen geknüpft. Im Mittelpunkt steht der Patient mit all seinen Bedürfnissen. Aus den persönlichen Qualifikationen und der guten Teamarbeit entsteht Qualität, die uns nach eingehender Prüfung auch von der Deutschen Krebsgesellschaft bescheinigt wurde – als eines von nur rund 30 Zentren in NRW.

Was erwartet die Besucher des Info-Veranstaltung?
Dr. Marc Spielmanns: Die Partner des Darmzentrums werden Darmkrebs, seine Entstehung und die Heilungschancen beleuchten, aber auch die Frage, was man selbst für einen gesunden Darm konkret tun kann. Auch aktuelle Aspekte wie die virtuelle Koloskopie über eine Computertomographie werden berücksichtigt und die Vor- , aber auch die Nachteile in den Blick genommen. Alle Infos sind speziell für medizinische Laien aufbereitet – jedermann ist also herzlich willkommen.


Darmkrebs – durch Früherkennung heilbar
Info-Veranstaltung des Darmzentrums Kplus St. Remigius Leverkusen
für Gesunde, Patienten und deren Angehörige
Mittwoch, 30. März 2011, 17.30 bis 20.15 Uhr
Remigius Ärztehaus Seminarraum 3. Etage
An St. Remigius 28, Leverkusen-Opladen

Vorträge

Wie entsteht Darmkrebs?
Dr. Jürgen Walthier, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Remigius Krankenhaus Opladen

Möglichkeiten der Früherkennung durch die Vorsorge-Koloskopie
Dr. Karl-Heinrich Dittmar, niedergelassener Internist in Leverkusen

Darmgesundheit – was Sie selbst dafür tun können
Doris Mersmann, Ernährungsberaterin am St. Remigius Krankenhaus Opladen

Virtuelle Koloskopie – Alternative oder fauler Zauber?
Dr. Hans- Joachim Haas, Radiologe im Radiologischen Netzwerk Rheinland

Aktuelle Möglichkeiten der operativen Therapie des Darmkrebs
Dr. Dirk R. Wassenberg, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie am St. Remigius Krankenhaus Opladen

Einführung in das Thema und Moderation:
Katja Badekow, Qualitätsmanagerin und Zentrumskoordinatorin des Darmzentrums Kplus St. Remigius Leverkusen
Dr. Marc Spielmanns, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Remigius Krankenhaus Opladen

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