openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Position der Deutschen Bahn zum Standortkonzept Werk Opladen

29.04.200401:10 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) (Berlin, 05. Juni 2003) Zur Forderung des Landes NRW, das Werk Opladen zur erhalten, die Position der DB: Die Deutsche Bahn AG sieht keine Alternative zum Sanierungsbeschluss der Werke der Schweren Instandhaltung. Der Beschluss sieht die Schließung von acht Standorten im Bundesgebiet vor, darunter das Werk Opladen in Nordrhein-Westfalen. Die Bahn hat zu jeder Zeit eine Privatisierung dieser Werke angestrebt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Es gilt das Prinzip: Verkauf geht vor Schließung.



Leider mündete keine der Verkaufsaktivitäten des Werkes Opladen in abschließende Verhandlungen mit einem Investor. Auch die am vergangenen Freitag (30.5.2003) geführten Gespräche mit Vertretern der Transnet, des Betriebsrats des Werkes Opladen sowie des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen erbrachten keine konkreten Ergebnisse. Es wurde lediglich ein Konzeptvorschlag zu einer Privatisierung mit einem Investor von Seiten des Betriebsrats vorgetragen und durch die Bahn einschätzend bewertet. Grundlage des Konzepts ist ein garantiertes Arbeitsvolumen, das über fünf Jahre – ab 2004 bis 2008 – 180 Arbeitsplätze sichern soll. Das ist aus Sicht der Bahn nicht vertretbar, weil es Arbeitsplätze der DB an anderen Standorten kostet.

Die Deutsche Bahn ist nach wie vor bereit, bei einer Privatisierung des Werkes Opladen eine gewisse Grundlast an Leistungen einzubringen. Jedoch nicht in der geforderten Größe und über fünf Jahre. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass zwischen Bahn und dem möglichem Investor keine Gespräche eröffnet wurden. Der Betriebsrat beharrt auf Zustimmung der DB zu seinen Forderungen als Voraussetzung für die Eröffnung der Investorengespräche.

Die Bahn verweigert sich auch heute nicht, in erfolgversprechende Verhandlungen mit Interessenten einzutreten. Entscheidend ist, die Zukunft des Werkes durch ein belastbares und realistisches Konzept abzusichern, auf der Basis nachfragegerechter Leistungen.

In den vergangenen Monaten hat die Deutsche Bahn zur Sicherung des Standortes Opladen verschiedene Ansätze zur Privatisierung eingeleitet. So hat die Bahn 2001 gemeinsam mit dem Land NRW ein Standortkonzept in Auftrag gegeben, um die Machbarkeit einer Privatisierung abzusichern. Ende 2001 erfolgte die europaweite Ausschreibung des Werkes zum Verkauf. Bombardier hatte hier Interesse bekundet. Noch vor Einstieg in vertiefende Verhandlungen hat das Unternehmen sein Angebot zurückgezogen.

Ergänzend wurde im vergangenen Jahr mit einer Interessentengruppe aus dem Werk Opladen ein Management Buy Out (MBO) verhandelt. Unabhängige Wirtschaftsprüfer stellten jedoch fest, dass ohne Industriepartner ein solches Konzept nicht tragfähig ist. Neuerliche Verhandlungen mit Bombardier wurden aufgenommen und mit den MBO-Ansätzen verknüpft. Mitte April 2003 hat Bombardier diese Gespräche beendet, begründet mit der zu erwartenden unzureichenden Auslastung für einen eigenständigen, privatisierten Standort.

Aufgrund hoher Überkapazitäten in den Revisionswerken und unter Berücksichtigung der hohen Investitionen der Bahn in die Modernisierung der Fahrzeugflotte, die zusätzlich den Bedarf an Instandhaltungskapazitäten verringern, sieht die Bahn keine Alternative zu ihrem Konzept.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 7882
 165

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Position der Deutschen Bahn zum Standortkonzept Werk Opladen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Bahn

Bild: So schmeckt der Winter: Food-Blogger aus Herne kreiert traditionellen Sauerbraten für die Deutsche Bahn
So schmeckt der Winter: Food-Blogger aus Herne kreiert traditionellen Sauerbraten für die Deutsche Bahn
Auf die Frage, worauf er bei seinen Gerichten den größten Wert legt, antwortet Food-Blogger Sascha Suer: „Ganz eindeutig auf den Geschmack!“ Dabei beschränkt sich der „kulinarische Generalist“, wie er sich selbst nennt, keinesfalls auf nur einen Küchenstil oder Schwerpunkt, der Blogger hinter Lecker muss es sein kocht vielmehr das, was ihn gerade reizt. „Der Blog ist eine tolle Möglichkeit, mich kulinarisch auszutoben“, erklärt der gebürtige Herner, der auch heute noch in seiner Heimatstadt lebt. Genau diese Offenheit liebt er auch am Ruhrgeb…
Bild: Vegan in der Bahn: Hamburger Food-Bloggerin schickt mediterranen Nudelsalat auf die Reise
Vegan in der Bahn: Hamburger Food-Bloggerin schickt mediterranen Nudelsalat auf die Reise
„Fleischlose Ernährung ist so viel mehr als Tofu“, erklärt Sarah Kaufmann, die mit Vegan Guerilla einen der erfolgreichsten veganen Foodblogs Deutschlands führt und im August und September die Protagonistin der kulinarischen DB-Aktion „Mehr als nur Essen: Gekocht. Gebloggt. Geliked.“ ist. Seit zehn Jahren in Hamburg zu Hause, fühlt Sarah Kaufmann sich dort nicht nur wegen des großen kulinarischen Angebots so wohl: „Ich liebe den Hamburger Hafen, St. Pauli, den typischen Hamburger Schnack oder einfach jetzt im Sommer an der Elbe zu sitzen und …

Das könnte Sie auch interessieren:

29 frischgebackene Regio Guides in Kooperation mit dem NaturGut Ophoven in Leverkusen ausgebildet
29 frischgebackene Regio Guides in Kooperation mit dem NaturGut Ophoven in Leverkusen ausgebildet
… Industriegeschichte, Erkennen von Kulturlandschaftselementen. Die Jugendlichen lernten verschiedene Regionale-Projekte kennen wie z.B. den Freudenthaler Sensenhammer, die neue bahn :stadt opladen und den WupperWandel. Bei einer GPS-gestützten "modernen Schnitzeljagd" konnten sich die Jugendlichen das Erkennen von Kultur- und Naturlandschaftselementen aneignen. …
Werksschließung Opladen: Bahn unterbreitet allen Mitarbeitern Beschäftigungsangebote
Werksschließung Opladen: Bahn unterbreitet allen Mitarbeitern Beschäftigungsangebote
… die Deutsche Bahn zur Sicherung des Standortes Opladen verschiedene Ansätze zur Privatisierung eingeleitet. So hat die Bahn 2001 gemeinsam mit dem Land NRW ein Standortkonzept in Auftrag gegeben, um die Machbarkeit einer Privatisierung abzusichern. Ende 2001 erfolgte die europaweite Ausschreibung des Werkes zum Verkauf. Bombardier hatte hier Interesse …
Bedeutende Weichenstellungen für die Zukunft der "neuen bahn stadt" in Leverkusen-Opladen
Bedeutende Weichenstellungen für die Zukunft der "neuen bahn stadt" in Leverkusen-Opladen
… zu Köln, die Fachhochschule Köln und die Stadt Leverkusen bewerben sich gemeinsam um die Einrichtungen eines Campus Leverkusen auf dem Areal der neuen bahn stadt :opladen. Im Rahmen seiner Sitzung am 25. August hat der Rat der Stadt Leverkusen weitreichende Beschlüsse zum Erwerb von Flächen im Zusammenhang mit der städtebaulichen Entwicklung der neuen …
Bild: Standort Leverkusen auf der Polis Convention 2017
Standort Leverkusen auf der Polis Convention 2017
… für Stadt- und Immobilienentwicklung in Düsseldorf präsentiert sich Leverkusen am 17. und 18. Mai 2017 als attraktiver Standort für Investitionen. Die neue bahnstadt opladen GmbH, die Stadt Leverkusen, die Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH und die Cube Real Estate GmbH bilden den Leverkusener Part am Gemeinschaftsstand des Region Köln/Bonn e.V.. …
Bund, Bahn und Transnet verständigen sich auf Klärungsprozess
Bund, Bahn und Transnet verständigen sich auf Klärungsprozess
… Zukunft der Instandsetzungswerke der Deutschen Bahn AG verständigt. An dem Gespräch hat auch der Staatssekretär des Landesverkehrsministeriums NRW, Jörg Hennerkes, teilgenommen. Zum Bahnwerk Opladen sei nach Prüfung aller Möglichkeiten festgehalten worden, dass ein Investor nicht zur Verfügung stehe, teilte das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und …
Bild: Ein wichtiger Schritt für die Energiewende
Ein wichtiger Schritt für die Energiewende
… sich um eine der größten Fabriken für die Herstellung von Speichern auf der Basis von Zero- und Second-Life-Batterien aus der Automobilindustrie handeln.Planung in RekordzeitDas Standortkonzept für den Bau auf der grünen Wiese hat Hinterschwepfinger in Rekordzeit entwickelt. Vom Beginn der Konzeptplanung bis zum fertigen Bauantrag sind lediglich fünf …
Bild: WILLEHALM UND ARABEL nach Wolfram von Eschenbach NEUERSCHEINUNGBild: WILLEHALM UND ARABEL nach Wolfram von Eschenbach NEUERSCHEINUNG
WILLEHALM UND ARABEL nach Wolfram von Eschenbach NEUERSCHEINUNG
WILLEHALM UND ARABEL nach Wolfram von Eschenbach von Gudrun Opladen Das Werk ist die Neuerzählung des großen Ritterepos von Wolfram von Eschenbach, dessen »Parzival" jedem ein Begriff ist. Der »Willehalm« war zu seiner Zeit so etwas wie ein Bestseller. Heute ist er beinahe in Vergessenheit geraten. Was Auguste Lechner oder Gustav Schwab für die Sagen …
Bild: Bürostandort Leverkusen auf Wachstumskurs: Neuansiedlungen und Erweiterungen 2015Bild: Bürostandort Leverkusen auf Wachstumskurs: Neuansiedlungen und Erweiterungen 2015
Bürostandort Leverkusen auf Wachstumskurs: Neuansiedlungen und Erweiterungen 2015
… Gewerbefläche zu Preisen von 115 bis 140 Euro pro m² (voll erschlossen) zur Verfügung. Das derzeit größte städtebauliche Projekt Nordrhein-Westfalens, die neue bahnstadt opladen (nbso), konnte 2015 ebenfalls einige Neuansiedlungen von Büronutzern registrieren. Von Langenfeld nach Leverkusen zog es das Architekturbüro Rotterdam Dakowski. In der neuen …
Bild: InterCityHotel feiert silbernes Jubiläum
InterCityHotel feiert silbernes Jubiläum
… Steigenberger Hotels AG die InterCityHotel GmbH komplett. Das Unternehmen war auf 20 in wichtigen deutschen Städten angewachsen. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Standortkonzept neu definiert und auf international angebundene Flughäfen erweitert. 1999 wurde dem Portfolio das InterCityHotel Frankfurt Airport als erstes Flughafenhotel hinzugefügt. Das InterCityHotel …
Gute Chancen für neuen Fachhochschul-Standort in Leverkusen
Gute Chancen für neuen Fachhochschul-Standort in Leverkusen
… Köln an einen Campus Leverkusen eingereicht hatte. Ziel ist es, wesentliche Einrichtungen des Campus Leverkusen auf dem Gelände der neuen bahn stadt :opladen anzusiedeln. Die Reaktivierung des Areals zu einem lebendigen Stadtteil mit Wohnen, Gewerbe, Büro, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen ist das städtebauliche Schwerpunktprojekt der Stadt …
Sie lesen gerade: Position der Deutschen Bahn zum Standortkonzept Werk Opladen