(openPR) „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Dieser viel zitierte Satz soll bei Werbespots der Pharmaindustrie auf mögliche Gefahren von Medikamenten hinweisen. Doch leider kümmern sich auch die Ärzte häufig nicht um Wechselwirkungen. Die Folgen können ganz fatal sein! Um Patienten über die Risiken eines „Medikamentencocktails“ zu informieren, möglichst noch bevor sie einen solchen einnehmen, hat der Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge René Gräber seinen Artikel „Medikamente & Wechselwirkungen – ein Fall für evidenzbasierte Unkenntnis“ geschrieben und veröffentlicht: http://naturheilt.com/blog/medikamente-wechselwirkungen-2013/
Das Problem: Besonders ältere Menschen nehmen oft eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente ein, die meisten davon dauerhaft. Bei der Kombination verschiedener Arzneimittel treten jedoch Wechselwirkungen auf: Ein Medikament verstärkt ein anderes oder schwächt es ab, macht es unter Umständen komplett wirkungslos. Auch die Nebenwirkungen verändern sich durch die Einnahme anderer Medikamente. Wenn der Abbau eines Mittels durch ein anderes gehemmt wird, kann die Konzentration im Körper bedrohlich ansteigen. Im schlimmsten Fall ist der Tod die Folge. Das Nachlassen von Nieren-, Leber- und Nervenfunktionen, das im Alter normal ist, macht den Abbau der Stoffe noch schwieriger und verstärkt die Neben- und Wechselwirkungen weiter. Spätestens wenn dann noch frei verkäufliche Arzneimittel, Alkohol oder bestimmte Nahrungsmittel ins Spiel kommen, ist das Kuddelmuddel perfekt. Wie sich die Mittel im Körper verhalten und wie schnell oder langsam sie abgebaut werden können, ist nicht mehr absehbar.
Dass dieses Problem nicht konstruiert, sondern für viele Menschen ganz real ist, zeigt Gräber mit dem Verweis auf eine Studie von Prof. Georg Hempel von der Universität Münster: Dieser stellte fest, dass über die Hälfte der Patienten in Alten- oder Pflegeheimen gesundheitliche Probleme aufgrund verschreibungspflichtiger Medikamente haben. Bei einem Teil von ihnen müssen diese Probleme behandelt werden – mit weiteren Medikamenten.
Neben einer detaillierten Erklärung, wie Nebenwirkungen zustande kommen, berichtet Gräber in seinem Artikel von erstaunlichen Erfahrungen aus seiner Praxis und gibt Ratschläge für Patienten, die bereits viele Medikamente einnehmen müssen.






