(openPR) 05.05.2013 Lach-Flashmob auf dem Odeonsplatz
München biegt sich vor Lachen am Weltlachtag
Pünktlich mit dem ersten Glockenschlag um 14 Uhr beginnen die Menschen, die sich auf dem Platz vor der Feldherrnhalle eingefunden haben, zu lachen. Einfach so. Ohne Grund.
Die Aktion soll 3 Minuten dauern, aber frühere Erfahrungen zeigen, wenn das Lachen erst einmal losgeht, hört das so schnell nicht wieder auf.
Cornelia Leisch, die Leiterin des Lachclubs München 05 und Vorsitzende des Europäischen Berufsverbands für Lachyoga und Humortraining e.V. organisiert diese Aktion. Am Weltlachtag wird auf der ganzen Welt von den Tausenden von Lachclubs unter dem Motto „Lachen für den Weltfrieden“ für drei Minuten gelacht.
Der Weltlachtag wurde 1998 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria ins Leben gerufen. Dr. Kataria, ein praktischer Arzt aus Mumbai, hat 1995 das Lach-Yoga entwickelt. Er schrieb an einem Artikel über die gesundheitlichen Auswirkungen des Lachens in einer medizinischen Fachzeitschrift. Er war erstaunt, dass er bei seinen Recherchen etliche Berichte fand, die die positive und heilende Wirkung des Lachens bewiesen. Aber er wollte seine eigenen Erfahrungen mit dem Lachen machen, und überprüfen, ob Lachen tatsächlich die beste Medizin ist. Auf seinem morgendlichen Weg zur Arbeit ging er quer durch einen Park und sprach dort ein paar Leute an, ob sie mit ihm zusammen lachen wollten. Es wurden Witze erzählt und alle gingen fröhlich auseinander. Sie hatten sich für den nächsten Tag bereits verabredet, um wieder Spaß zu haben. So wurde der erste Lachclub gegründet. Nach kurzer Zeit gingen jedoch die Witze aus. Deshalb kombinierte Dr. Kataria verspielte pantomimische Übungen mit rhythmischem Klatschen und der Tiefenatmung aus dem Yoga, und das Lach-Yoga war erfunden.
Etwas, das auf den ersten Blick lächerlich erscheinen mag, ist mittlerweile vielfach wissenschaftlich bewiesen: Lachen stärkt das Immunsystem, löst Verspannungen, stabilisiert den Blutdruck, baut Stresshormone ab und produziert Glückshormone. Lachyoga wird erfolgreich angewandt in Kliniken, Pflegeheimen und in Firmen zur Burnout-Prophylaxe und zur Gesundheitsprävention.
Diese Methode, die sich auch ‚Lachen ohne Grund’ nennt, verbreitet sich mit großem Erfolg auf der ganzen Welt. Mehr als 6000 Lachclubs hat man schon vor 4 Jahren gezählt. In Deutschland gibt es etwa 140. Einer davon ist der Lachclub München 05 im Münchner Westpark. Dort, auf der großen Wiese neben dem Rosengarten finden sich jeden Sonntag um 11 Uhr zwischen 20 und 40 Menschen ein. Sie kommen zusammen, um miteinander zu lachen, etwas für ihre Gesundheit zu tun und für eine Weile ihre Sorgen beiseite zu lassen. Sie haben dabei enorm viel Spaß, und finden leicht neue Freunde, denn Lachen verbindet.
Wer so das Lachen trainiert, wird unabhängiger von den äußeren Umständen, und kann sich wohl fühlen, auch wenn die Zeiten weniger lustig sind.
Die Vision von Madan Kataria ist es, die Menschen durch das Lachen in eine friedliche und geschwisterliche Stimmung zu versetzen, und so den Weltfrieden zu schaffen. Lachen überwindet alle Grenzen, alle Sprachen und jeden Status. Es eint alle Religionen und vertreibt jeden Groll.
In München tragen die Menschen mit ihrem Lachen um 14 Uhr zum weltumspannenden Lachen bei, das an diesem Tag und zu dieser Stunde alle Völker friedlich vereinen soll.











