(openPR) Die bereits seit einiger Zeit anhaltende Schwäche-Phase beim Goldpreis hat vor allem die Aktien der Produzenten des gelben Metalls belastet. Teilweise rauschten diese in ungeahnte Tiefen und selbst ein Schwergewicht wie Barrick Gold kollabierte. Mittlerweile ist das Papier der Kandier jedoch auf einem Bewertungsniveau angekommen, dass eigentlich jeder Beschreibung spottet, so dass man an einem Investment kaum vorbeikommt – zumindest wenn man an halbwegs stabile Goldpreise glaubt.
Milliarden-Abschreibungen belasten
Der Kursrutsch Mitte Februar von 31,50 auf im Tief nur noch gut 26,50 US-Dollar dürfte seine Ursache vor allem im Zahlenwerk für das Schlussquartal 2012 gehabt haben. Denn dieses wirkte auf den ersten Blick beinahe schon wie ein Offenbarungseid. Trotz eines Umsatz-Anstiegs um elf Prozent auf 4,19 Milliarden US-Dollar musste Barrick Gold für das vierte Quartal des abgelaufenen Jahres einen Netto-Verlust von sage und schreibe 3,06 Milliarden US-Dollar ausweisen. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass die Ertragslage durch einmalige Sonderabschreibungen in Höhe von vier Milliarden US-Dollar auf die Lumwana-Kupfermine im afrikanischen Sambia belastet wurde. Da die gestiegenen Betriebskosten die Rentabilität gefährden, hat man sich dazu entschlossen, die Laufzeit nicht zu verlängern. Ohne diese Sonder-Belastungen lag der Gewinn bei 1,1 Milliarden US-Dollar nach 959 Millionen US-Dollar im Vergleich-Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt sind die Zahlen also bei Weitem nicht so schlecht, wie es den Anschein hatte. Bedenkt man nämlich, dass der Goldpreis im Schlussquartal 2012 nicht der höchste war, zeigt das Zahlenwerk genau genommen, wie solide die Kanadier selbst in schwierigen Markt-Phasen aufgestellt sind.
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