(openPR) MS&C zeigt, was Google Glass im Smart-Home-Umfeld verändern wird und welches Potenzial sich daraus für Hersteller ergibt
Google Glass soll Ende diesen Jahres auf den Markt kommen aber an der neuartigen ‚Brille‘ scheiden sich die Geister: Die einen halten Google Glass für ein reines Spaßobjekt, die anderen für eine zukunftsweisende Entwicklung. Google Glass ermöglicht eine vollständig neue Art der Interaktion. Technik wird dem Nutzer wieder näher gebracht und gerade im häuslichen Umfeld ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Daher hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company untersucht, welche Auswirkungen Google Glass auf die Smart-Home-Industrie haben wird und welches Marktpotenzial das neue Interface hat. Michael Mücke, Managing Partner bei Mücke, Sturm & Company, ist überzeugt, „dass Google Glass Herstellern neue Möglichkeiten eröffnet. Darüber hinaus hat Google Glass das Potenzial, ein neues, unabhängiges Ökosystem aufzubauen und sich als zentrales Element für das ,Internet of Things‘ zu etablieren.“
Für bestehende Pattformen kann Google Glass allerdings existenzbedrohend sein, da die Interoperabilität zwischen Produkten unterschiedlicher Hersteller ermöglicht wird.
Anwendungsmöglichkeiten im häuslichen Umfeld
Google Glass ist eine neue Technologie, die auch Smart-Home-Einrichtungen beeinflussen wird, denn insbesondere hier gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. So lassen sich angeschlossene Geräte wie Heizkörper, Rollläden, Garagen oder auch Licht und TV- oder Stereo-Anlagen durch Blickkontakt steuern. In der Küche wird durch reines Ansehen der Inhalt des Kühlschranks und gleich die passenden Rezeptvorschläge dazu angezeigt. Produkte können sofort online eingekauft werden. Im Büro werden mittels Google Glass Emails vorgelesen und verfasst und der Kalender verwaltet, ohne PC oder Smartphone zu benutzen. Darüber hinaus kann Google Glass als Hörgerät dienen, Essgewohnheiten überwachen und analysieren sowie als Schutzsystem für Senioren eingesetzt werden.
MS&C-Analyse zeigt hohes Marktpotenzial
Die Analyse von Mücke, Sturm & Company zeigt, dass Google Glass das Potenzial hat, eine vollständig neue Art der Interaktion zu ermöglichen. Wie der Endkunde darauf reagiert, ist allerdings noch offen. Zu den Stärken gehören die intuitive, einfache und schnelle Steuerung verbundener Geräte und die Kontext-basierte Bereitstellung relevanter Informationen. Google Glass bietet maximale Flexibilität für Kunden und Entwickler durch eine offene Plattform. Nachteile sind unter anderen die kurze Akkulaufzeit von maximal vier Stunden bei kontinuierlicher Nutzung, der hohe Preis und das ungewohnte Design. Zudem ist der User abhängig von der Internetverbindung.
Die Chancen sich auf dem Markt zu etablieren stehen gut: Google Glass erhöht die Interaktivität zwischen dem Nutzer und seiner Umwelt und es sind eine große Anzahl neuer Apps und Geräte für Google Glass durch hohe Akzeptanz bei Entwicklern und Herstellern zu erwarten. Am wichtigsten ist jedoch die Verbindung von Nischen- und Fokus- Lösungen zu einer umfassenden Smart- Home-Lösung durch die Google Plattform.
Problematisch sind besonders in Deutschland die Sicherheitsbedenken bei Kunden und Herstellern und das Risiko unerlaubter Zugriffe auf verbundene Geräte. Auch gibt es Vorbehalte der Kunden in Bezug auf das Teilen privater Daten mit Google und auf das ungewohnte Design.
Google Glass wird zum zentralen Hub für das „Internet of Things“
Das neuartige Interface von Google Glass gleicht die Vorteile heutiger Plattformlösungen im Vergleich zu Fokus-Lösungen durch eine zentrale Plattform aus.
Derzeit stellen Ökosysteme den vermeintlich größeren Mehrwert für Kunden dar, da multiple Anwendungsbereiche abgedeckt werden können. Google Glass hat das Potenzial die zentrale Plattform für alle Smart-Home-Einrichtungen zu werden und existierende Plattformen damit überflüssig zu machen. Für Fokus-Lösungen bieten sich mit Google Glass große Chancen.
Mehr zu Mücke, Sturm & Company unter
www.muecke-sturm.de










