(openPR) Im Rahmen des Bildungssymposiums „Lernen fördern“ am 26.11.2005 in Königsee verlieh die „Lernende Region - Zukunft Saalebogen“ unter Schirmherrschaft der Landrätin Marion Philipp und in Trägerschaft der Stiftung zur Wirtschaftsförderung, Qualifizierung und Arbeitsbeschaffung Saalfeld-Rudolstadt gemeinsam mit dem Thüringer Verfahrenstechnischen Institut für Umwelt und Energie e.V. den Umweltpreis.
Mit Caroline Fleischmann und Stefan Kuchenbecker wurden zwei engagierte Schüler des Erasmus-Reinhold-Gymnasiums Saalfeld ausgezeichnet. Ziel der Ausschreibung zum Umweltpreis war es, Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen neun bis 13 stärker für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu sensibilisieren. Gleichzeitig sollen die Jugendlichen lernen, auf dem Gebiet des Umweltschutzes innovativ zu forschen und an den Nachhaltigkeitsprozessen mitzuwirken und Beiträge zur Erhaltung und Wiederherstellung einer intakten Umwelt zu leisten.
Die beiden Schüler aus Saalfeld reichten ihre Forschungsarbeit zum Thema „Suche nach umweltfreundlichen Ersatzstoffen für Tenside“ ein. Die zugrunde liegenden Forschungen wurden durch die Chemisch-Wissenschaftliche Fakultät und die Physikalisch-Astronomische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena wissenschaftlich begleitet. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Verwendung chemischer Substanzen im häuslichen Bereich und deren Ersatz durch umweltfreundliche Stoffe.
Die Erwartungen der Jury an die Forschungsarbeiten wurden durch diese hochwertige Arbeit weit übertroffen. Der Umweltpreis ist mit insgesamt 500,00 EUR dotiert und wird im nächsten Jahr erneut vergeben. Finanziert wird der Preis durch Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Projektes „Lernende Region – Zukunft Saalebogen“.
Derzeit läuft die Ausschreibungsphase für 2006. Projektanträge können noch beim Thüringer Verfahrenstechnischen Institut für Umwelt und Energie e.V. in Saalfeld eingereicht werden.
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Die Initiatoren und Projektbearbeiter der Lernenden Region „Zukunft-Saalebogen“ stellen sich zum Ziel, eine nachhaltige Förderung des Lebenslangen Lernens für alle Bildungsinteressierte und die Stärkung der Weiterbildung durch den Aufbau eines bildungsbereichs- und trägerübergreifenden Netzwerkes zu bewirken. Im Vordergrund steht die Entwicklung einer regionalen Lernkultur, die einen Austausch und eine Zusammenarbeit zwischen Akteuren des Bildungssektors sowie den Zugang zur Bildung ermöglicht.
Die Stiftung zur Wirtschaftsförderung, Qualifizierung und Arbeitsbeschaffung Saalfeld-Rudolstadt, welche die Projektleitung der Lernenden Region „Zukunft Saalebogen“ innehat, ist selbst ein modellhaftes Instrument zur Verknüpfung von Arbeits- und Wirtschaftsförderung im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Sie ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts und wurde am 27.06.1991 gegründet. Im Beirat sind neben dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Kommunen, Unternehmen, Banken, Gewerkschaften und Vereinen, die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera und der Verband der Wirtschaft Thüringens e.V. sowie als ständige Gäste die Geschäftsstellen Rudolstadt und Saalfeld der Bundesagentur für Arbeit Jena und die Arbeitsgemeinschaft Saalfeld-Rudolstadt vertreten.
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