(openPR) Flensburg, 20.4.2013 - Neuartiges Verfahren in der Implantatchirurgie. MKG-Gemeinschaftspraxis Flensburg bietet patientenfreundlichere Methode an: Das digitale Modellieren eines individuellen Knochenblocks aus allogenem Knochenersatzmaterials. Mit dieser neuen Knochenaufbau-Methode ist die Praxis Vorreiter in Schleswig-Holstein.
Implantate sind heutzutage oft die erste Wahl, wenn es um Rehabilitation von Patienten, die von Zahnverslust betroffen sind, geht. Die wichtigste Voraussetzung für einen sicheren Implantateinsatz ist ein ausreichendes Knochenangebot. Parodontitis, langer Zahnverlust oder chronische Entzündungen lassen den Kieferknochen schrumpfen. Das Knochenangebot reicht dann für eine sichere und ästhetisch befriedigende Implantation nicht mehr aus.
Zur Korrektur dieses Defekts ergänzen Dr. Hans-Werner Klebe und Dr. Martin Sprengel die
bisher reguläre BMAC-Technik (Bone Marrow Aspirate Concentrate) nun mit einem innovativen 3D-vorfabrizierten, individuell angepassten Transplantat (BOTISS-Technologie).
Auf Basis eines DVT und CAD/CAM-Scans des Kieferdefektes wird ein passender Knochenblock mit Hilfe einer 3D-Planungssoftware virtuell konstruiert, welches den Knochendefekt rekonstruiert. Damit können nun nicht nur zu schmale sondern auch zu flache Kieferkämme wieder aufgebaut werden, um Implantaten eine sichere und dauerhafte Verankerung zu geben.
Die BOTISS-Technologie: Knochenaufbau virtuell konstruiert
Der Knochenaufbau im einem stark atrophischen Kieferkamm erfordert oft die Entnahme patienteneigener Knochenblöcke. Die Entnahme und individuelle Anpassung der Transplantate ist hierbei zeitaufwendig, risikobehaftet und klinisch komplex. Bei der BOTISS-Technologie wird dem Zahnarzt einen vorfabrizierten, individuell auf den
Patientendefekt angepassten, allogener Knochenblock zur Verfügung gestellt. Auf Basis des
CT/DVT-Scans des Kieferdefektes wird, entweder durch botiss oder den klinischen Anwender selbst, ein passendes Knochenimplantat mit Hilfe einer 3D-Planungssoftware virtuell konstruiert, welches den Knochendefekt rekonstruiert. Der erstellte Datensatz wird nach finaler Endkontrolle durch den klinischen Behandler individuell rezeptiert und freigegeben.
Der Datensatz wird in eine Fräsdatei konvertiert, aus der der patientenindividuelle allogene
Knochenblock gefräst wird. Das sterile Implantat wird durch den behandelnden Arzt im Defekt eingesetzt, durch Osteosyntheseschrauben fixiert und mit Knochenersatzmaterial und einer
Kollagenmembrane abgedeckt. Durch diese Methode entfällt die Entnahme und manuelle
Anpassung des autologen Transplantates. Hiermit reduzieren sich Schmerzpotential,
Infektionsrisiko, Morbidität, Operationszeit und Kosten für den Patienten signifikant.
Belegärztliche Gemeinschaftspraxis für Oral-, Kifer- und plastische Gesichtschirurgie
Dr. Hans-Werner Klebe - Zahnarzt für Orale Chirurgie und Implantologie
Dr. Martin Sprengel - Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen
Ballastkai 5 / Werftkontor, 24937 Flensburg, Tel. 0461 / 14 05 55 0, www.mkg-flensburg.de







