(openPR) Neuromodulation mit der rPMS-Schmerztherapie
Das Ziel in der orthopädischen Schmerztherapie ist es schnell und nachhaltig Schmerzen zu behandeln und damit Folgeschäden und Chronifizierung zu vermindern oder zu vermeiden.
Schmerzmedikamente sind dabei ein Mittel, das bei Entzündungen und Schmerzen schnell wirkt, jedoch die Ursache der Schmerzproblematik nur in seltenen Fällen beseitigen kann - von Nebenwirkungen ganz zu schweigen.
Mit der neuartigen rPMS-Therapie ist dies nun erstmals schmerzfrei und risikoarm möglich - unter www.inmetec.de/funktion.
Über die sanfte Induktion von Nervenimpulsen, werden die tiefliegenden neuromuskulären Strukturen erreicht, in denen meist die eigentliche Schmerzursache sitzt. Die Geräte zur Nervenstimulation sind bisher in erster Linie in der Neurologie und Urologie bekannt. Mit dem Gerät BioCon 1000 Pro hält die Innovation der rPMS-Therapie nun Einzug in die Orthopädie.
Funktion: Die rPMS ist eine nichtinvasive Nerven-Stimulationsmethode, die nicht mit der Magnetfeldtherapie verwechselt werden darf, deren Ruf in der Medizin unterschiedlich bewertet wird.
Bei der rPMS-Therapie handelt es sich um ein wissenschaftlich untersuchtes und belegtes Verfahren zur induktiven Nervenreizung: induktiv, weil sie auf der praktischen Umsetzung des physikalischen Prinzips der elektromagnetischen Induktion beruht, das im sog. Faradayschen Gesetz beschrieben ist. Es werden fokussierte Magnetimpulse ohne direkte Körperberührung eingesetzt, vergleichbar mit der Stärke eines Kernspintomographen (bis zu 1,2 TESLA).
Die gezielt auf das Schmerzareal einwirkenden Magnetstimpulse erreichen den motorisch/sensorischen Körpernerv am Übergang zur Muskulatur. Das führt zur Erregung (Depolarisation). Beim Patienten werden die Nervenimpulse an das Gehirn weitergeleitet und jeder dieser Impulse führt zu einer gut verträglichen Muskelkontraktion (ein Anspannen von Muskeln) im behandelten Körperbereich. Das Gehirn unterscheidet dabei nicht zwischen körpereigenen Nervensignalen und solchen, die durch die Nervenstimulation ausgelöste werden Der Patient spürt lediglich, wie sich sein Muskel mit jedem Impuls des Gerätes rhythmisch zusammenzieht und wieder entspannt.
Wirkung: Oft merkt der Patient bereits bei der ersten Anwendung eine Linderung der Schmerzen. Bei dieser ersten Behandlung wird die für den Patienten die optimale Einstellung am Gerät hinsichtlich der Eindringtiefe, der Frequenz und der Intensität vom Arzt und dem geschulten Fachpersonal vorgenommen. Nach drei bis vier Anwendungen ist der Schmerzzustand bereits deutlich verringert. Die spürbar und lang anhaltende Wirkung stellt sich je nach Abhängigkeit von der Schmerzstärke und Chronifizierungsgrad zwischen 6 und 8 Sitzungen (jeweils 20 Minuten) ein.
Nicht benötigt werden Medikamente und Spritzen, was bei Unverträglichkeit oder Ablehnung ein großer Vorteil ist. rPMS schließt auch eine therapeutische Versorgungslücke, wenn sich mit den herkömmlichen Methoden keine zufriedenstellenden Erfolge erzielen lassen. Unter www.inmetec.de/wirkung werden unterschiedliche Anwendungsbereiche dargestellt.
Muskelstärkung- /aufbau: In vielen Fällen können Bewegungen nur eingeschränkt erfolgen, da es zu schmerzbedingten Schonhaltungen kommt. Die Neuromodulation ermöglicht, dass die betroffenen Muskeln wieder bewegt und gelockert werden. Muskelblockaden werden dauerhaft aufgelöst, so dass einem Auftreten oder Zunehmen von Fehlhaltungen vorgebeugt wird. Weiterhin werden durch die Stimulation sowie die Nervenimpulse ausgelösten Kontraktionen die Muskelneubildung deutlich gesteigert und der Muskel gestärkt.
Neurologie: Neben der Muskulatur profitieren auch stimulierte Nervenfasern von der magnetstimulierten Schmerztherapie: Durch die wiederholte Weiterleitung von Nervensignalen wird die Aktivität entsprechender Nerven trainiert und somit erhöht. In der Neurologie findet das Verfahren der repetitiven peripheren Magnetstimulation darum unter anderem bei Patienten Anwendung, deren Muskulatur sich beispielsweise aufgrund von Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen zurückgebildet hat.
Generell ist die rPMS-Therapie in der Lage, sowohl muskuläre als auch neuronale Strukturen des Körpers anzusprechen und so deren Zusammenwirken zu stärken. Wenn beispielsweise durch Schmerznerven signalisierte Rückenschmerzen das Bewegungsspektrum eines Betroffenen einschränken, kann die Neurostimulation eine schmerzfreie Mobilität der in Mitleidenschaft gezogenen Muskulatur bewirken. Insgesamt kann man daher die Wirkung des BioCon-1000Pro auch als eine Art „Reset-Taste“ für das Zusammenspiel von Motorik und Sensorik bezeichnen. Durch die vom Gerät ausgelösten Muskelkontraktionen wird der gesamte Bewegungsablauf des Areals sozusagen neu programmiert: Vor der Therapie haben Schmerzimpulse der Nervenfasern eine normale und gleichmäßige Bewegung des Muskels verhindert und somit etappenweise immer weniger Beweglichkeit zugelassen. Nach der rPMS-Therapie signalisieren nun neu entstandene Bewegungsmuster eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Angaben zu Erfolge und Berichten von Praxen und Patienten sind unter www.inmetec.de/erfahrungen zu finden.









