(openPR) In der aktuellen Ausgabe der Kolumne „grob, zusammengefasst“ der DGPSF - Deutsche Gesellschaft für Professional Service Firms beschäftigt sich Markus Hartung mit dem Artikel „Man ficht deutsch“ von Claudia Tödtmann, erschienen in der Wirtschaftswoche 42/2012 vom 15.10.2012.
„Man ficht deutsch“ gründet auf einer Studie, welche die Kommunikationsagentur Faktenkontor im Auftrag der Wirtschaftswoche erstellt hat. Im Rahmen der Studie waren die Justiziare der 1.500 größten deutschen Unternehmen sowie der 100 größten Banken und Versicherungen danach befragt worden, welche Kanzleien (verstanden als die 50 größten Kanzleien nach dem Juve-Ranking 2010/2011) aus ihrer Sicht den besten Ruf hätten, welche man empfehlen würde und mit welcher man unzufrieden sei. Bei Tödtmann kommen danach angelsächsische - oder nichtdeutsche - Kanzleien besonders schlecht weg und der Tenor des Artikels geht dahin, dass deutsche Unternehmen lieber deutsche Kanzleien beauftragen.
Hartung kommt in seiner ebenso präzisen wie unterhaltsamen Auseinandersetzung mit diesem Beitrag zu dem Ergebnis, dass dieser sehr vom Wollen getragen ist, vom Meinen und Dafürhalten, von Bemerkungen genannter und nicht genannter Quellen, weniger von Fakten oder Tatsachen.
Die Behauptung „im Ernstfall deutsch“ wird nach Sicht von Hartung weder im Beitrag noch durch die Studie belegt und lässt sich auch nicht belegen: „Wie auch – letztlich sind es alles deutsche Anwälte, über die wir sprechen, und wenn es um Vertrauen und das ‚menscheln’ geht, dann wird sich das kaum an Sozietätszugehörigkeit entscheiden. Ein Satz taucht in dem Beitrag gar nicht auf, den man aber dauernd hört: We hire lawyers, not law firms. Das wird jeder Unternehmensjurist sofort unterschreiben, und das kippt letztlich die Aussage des Artikels“.
Die vollständige Kolumne von Markus Hartung finden Sie hier http://www.dg-psf.de/kolumne.html







