(openPR) "Schluss mit Mobbing!" – ein „altes“ Thema rückt wieder in den Mittelpunkt der Diskussion.
Der Druck auf dem Arbeitsmarkt wird sich weiter verstärken. Stellenabbau auch bei Firmen, die ihre Aktionäre mit wachsenden Gewinnen beglücken. Der Kampf um die Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes geht durch alle Etagen und lässt so manchen Mitarbeiter seine bisherigen Verhaltensweisen vergessen: die Glacé-Handschuhe werden aus- und die Boxhandschuhe angezogen.
Firmen, die bisher schon unter dem Phänomen Mobbing litten, werden durch Grabenkämpfe innerhalb der Abteilungen zukünftig noch weitere Produktivitäts-Einbußen hinnehmen. Die Auswirkungen von Mobbing betreffen aber nicht nur Unternehmen und ihre Mitarbeiter, sondern die gesamte Gesellschaft. Ein Gesundheitssystem, das ohnehin kaum noch zu finanzieren ist, wird durch unnötige, vermeidbare zusätzliche Belastungen weiter strapaziert.
Mobbing kann nur dort entstehen, wo der Begriff Zivilcourage noch als Fremdwort betrachtet wird, wo sich niemand traut, eindeutig dieser "Krankheit" Einhalt zu gebieten. Fast immer wird Mobbing zu spät erkannt, zu spät, um noch eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden.












