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GTÜ testet E-Bike-Träger

11.04.201315:25 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Zehn Radträger für die Anhängekupplung zwischen 300 und 600 Euro im Vergleich. Fatale Folgen im Fahrversuch mit voller Zuladung.

(ddp direct) Seit der Trend zu immer leichteren Fahrrädern gestoppt und stattdessen vermehrt gewichtige E-Bikes gekauft werden, sind die Ansprüche an moderne Radträger gewaltig gestiegen. Die hohe Zuladung zerrt beim Transport am Auto mächtig an der Trägerkonstruktion. Was halten die Träger aus?



Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat zehn aktuelle Radträger zur Montage an der Anhängekupplung geprüft. Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde der Uebler X21 nano. Auf Platz 2 Westfalias Fahrradträger BC 60 in der allerneuesten Version des Modelljahres 2013, der ab Mitte Mai im Handel verfügbar sein wird. Knapp dahinter Thules easy fold 931, der ebenfalls als „sehr empfehlenswert“ eingestuft wurde. „Empfehlenswert“ schnitten Eufab Jake, Bosal Bike Carrier Compact, Atera Strada E Bike M und der euro-select-compact von mft ab, „bedingt empfehlenswert“ der Paulchen Kupplungslader First Class. Fabbris Elektro-Bike Exclusiv Deluxe 2 und der Fischer E-Bike Kupplungs-Fahrradträger erwiesen sich als „nicht empfehlenswert“.

Begrenzte Stützlast an der Anhängerkupplung

Auf 75 Kilo ist die zulässige Stützlast an der Anhängekupplung aktueller Mittelklassefahrzeuge häufig begrenzt. So auch im Falle des zum GTÜ-Test herangezogenen Mercedes 350 CDI Kombi mit elektrisch ausfahrbarer Anhängekupplung. Bei Eigengewichten der geprüften Fahrradträger zwischen 13 und mehr als 24 Kilogramm (siehe Testtabelle) lässt sich da nicht mal in allen Fällen deren maximale Zuladung von bis zu 60 Kilo voll ausschöpfen. Mit den beiden – aus Sicherheitsgründen ohne montierten Akku getesteten – zusammen noch knapp 45 Kilo schweren E-Bikes bleibt die Fuhre zwar gewichtsmäßig immer innerhalb der rechtlich zulässigen Limits. Dennoch scheint die Belastung für manchen der Kandidaten schlicht zu groß. Bei den Fahrversuchen registrierten die Prüfer allerlei Mängel bis hin zum Beinaheabwurf der Bikes mit komplettem Bruch der Radhalterungen.

Gute Noten für die Top 3: Thule, Uebler und Westfalia

Geprüft wurden die Träger von der GTÜ zusammen mit dem ACE Auto Club Europa in den Punkten Montage, Handhabung und Fahrtest mit insgesamt zwölf Einzelwertungen. Vorteil für die klappbaren und entsprechend klein faltbaren Radträger von Bosal, mft, Uebler, Thule und Westfalia, die beim Zusammenbau nicht nur in Minutenschnelle einsatzbereit sind, sondern sich auch problemlos Platz sparend wieder verstauen lassen. Gute Noten vergaben die Prüfer der GTÜ in Sachen Verarbeitungsqualität für die Top 3 von Thule, Uebler und Westfalia, aber auch für Atera und mft. Das Aufsetzen der Träger auf die Anhängekupplung ließ sich mit Ueblers X21 und Thules easy fold am bequemsten erledigen. Die besten Noten für die Material schonende, solide und einfache Befestigung der Räder erhielten Atera, mft, Thule und Westfalia.

Drei Prüfungen: Ausweichen, Bremsen, Bodenwelle

Beim alles entscheidenden Fahrtest mussten die Fahrradträger drei Prüfungen bewältigen: Ausweichen mit Tempo 50 in der Pylonengasse, volles Bremsen aus 80 km/h und das Überfahren einer Bodenwellenkombination bei Tempo 60.

Erste Übung: Ausweichen. Am besten bewerten die GTÜ-Tester hier Eufab, Paulchen und Uebler, die ungerührt am Heck hängen. Bei Atera, Bosal, Fabbri, mft und Thule verdreht sich der Träger hingegen auf der Anhängekupplung unterschiedlich stark, ohne dass die Fracht Kontakt mit dem Testfahrzeugs bekäme. Der Fischer-Träger indes dreht sich so weit, dass er deutlich hörbar an die Stoßstange schlägt und auch leichte Spuren am Lack des Testfahrzeugs hinterlässt.

Rahmenhalter bricht bei Ausweichmanöver

Als Sonderfall im Ausweichversuch erwies sich der Westfalia Fahrradträger BC 60, der in zwei Versionen aus unterschiedlichen Produktionschargen zum Test angeliefert worden war. Bis Modelljahr 2012 ist das Verbindungsstück zwischen Radträger und Fahrradrahmenhalter aus Kunststoff gefertigt. Bei der ab Mai in den Handel gelieferten Produktion des Modelljahres 2013 bestehen diese Greifer aus solidem Aluminium. Kleiner Unterschied, große Auswirkungen: Der brandneue Träger verdrehte sich beim Ausweichen auf der Testbahn folgenlos, die beiden Rahmenhalter des älteren Modells hingegen rissen bei diesem Test komplett ab.

Westfalia reagiert auf dieses Vorkommnis prompt und sorgt für Nachbesserung des alten Modells sowie eine klare Unterscheidung der beiden Produktlinien. Der neue „BC 60“ (Modelljahr 2013), der unter anderen Neuerungen auch über die sicheren Aluminium-Greifer verfügt, bekommt die Artikelnummer 350030600001. Die Verpackungskartons werden mit einem entsprechenden Aufkleber versehen.

Ebenfalls ab Mitte Mai bietet Westfalia für die alte BC-60-Version (Artikelnummer 350010600001) ein Nachrüstset an. Dieses hat die Nummer 950010633001. Es beinhaltet einen neuen kurzen sowie einen langen Greifer und kann über den örtlichen Fachhandel geordert werden.

Zweite Übung: Vollbremsung. Ohne Probleme absolvieren diesen Test wiederum Eufab, Paulchen und Uebler, aber auch Bosal, Fabbri, Thule und Westfalia. Atera und mft bekommen hingegen beim Bremsen leichten Kontakt mit der Heckklappe des Mercedes. Schlusslicht ist wiederum Fischer, der nochmals ordentlich aneckt.

Gefahr bei Bodenwellen: E-Bikes heben ab

Den dritten Teil des Fahrtests, die Überfahrt der Bodenwellenstrecke, meistern Bosal, Eufab, Thule, Uebler und Westfalia tadellos. Atera schaukelt sich zwar bedrohlich auf, Träger und Räder bleiben aber ohne Kontakt mit der Karosserie. Der mft indes klopft wiederum wie beim Bremsen leicht an. Fischer haut erneut kräftig rein.

Wie gefährlich es sein kann, keine Extrabefestigung der Fahrradreifen wenigstens mit simplen Befestigungsbändern vorzuschreiben und nur darauf zu vertrauen, dass die Räder unter allen Umständen in den Führungsschienen stehen bleiben werden, zeigt der Bodenwellenversuch mit Paulchen. Das Ausfedern der Hinterachse am Testwagen befördert nämlich das hintere der beiden Fahrräder aus den Führungsschienen des Trägers. Das Rad trifft nicht wieder hinein, sondern landet krachend auf Paulchens Beleuchtungsanlage.

Den Vogel allerdings schießt Fabbris Elektro-Bike Exklusiv Deluxe 2 ab, dessen Fahrradrahmenhalter bei der Bodenwellenüberfahrt an beiden Rädern komplett abreißen. So hängen die Bikes – nur noch an den Felgen gehalten – nahezu waagerecht in der Luft.

Fazit der GTÜ-Tester: Schwere E-Bikes beim Transport am Auto nicht auf die leichte Schulter nehmen. Radträger mit Bestwerten im Fahrtest sind gerade gut genug.

Stuttgart, den 09. April 2013

http://www.themenportal.de/wirtschaft/gtue-testet-e-bike-traeger-58298

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