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Unterschätzte Gefahr: Austretende Mineralöle

08.04.201314:16 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Kommunen sollen Vorreiterrolle einnehmen und Maschinen auf Bioöl umstellen

„Als vor nicht allzu langer Zeit in Eisenach Bauarbeiten an der Hörsel durchgeführt wurden, stand ein Bagger direkt im Wasser“, berichtet Wilfried Grob, Geschäftsführer der Grob GmbH, die seit 1990 Bioschmierstoffe an Gewerbetreibende und Industriebetriebe liefert. „Der Bagger wurde nicht mit Bioschmierstoffen, sondern mit herkömmlichen Mineralölen betrieben. Wäre hier ein Hydraulikschlauch geplatzt, wäre die Hörsel für lange Zeit stark geschädigt gewesen. Denn nur ein Tropfen Mineralöl macht 1000 Liter Wasser unbrauchbar, lässt Mikroorganismen, Tiere und Pflanzen sterben.“



Im Rahmen der Eröffnung seines neuen Vertriebscenters für bioölbetriebene Maschinen und Geräte, die in Kommunal-, Forst- und Gartentechnik gebraucht werden, lud Wilfried Grob Vertreter von Kommunen und Firmen aus der Wartburgregion zu einer Informationsveranstaltung ein. Als Referent war unter anderem Dr. Jürgen Ziegenfuß vom Thüringer Amt für Verbraucherschutz zu Gast. „Anders als die großen, die Nachrichten beherrschenden Umweltkatastrophen ist die Gefahr austretender Mineralöle noch nicht ausreichend ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt“, bedauerte dieser und mahnte an, dass gerade die Kommunen hier eine Vorreiterrolle einnehmen müssten. Zum einen bei der Ausrüstung des eigenen Fuhrparks und zum anderen im Bezug auf Ausschreibungen für Bauprojekte, die gerade in so genannten „sensiblen Umweltbereichen“ wie Gewässern, Wald und Erdreich den Einsatz von Bioschmierstoffen an Maschinen zur Bedingung machen müssten.

Bio-Schmierstoffe sind in kürzester Zeit – nach spätestens 21 Tagen bis zu 60 % Prozent – vollständig biologisch abgebaut. Mineralöle dagegen vergiften Gewässer und Erdreich auf viele Jahre und sind zum Teil überhaupt nicht abbaubar. Da der Gesetzgeber Umweltsünder kräftig zur Kasse bittet und manchmal Millionen zur Sanierung verseuchter Gebiete aufgewendet werden müssen, haben viele größere Kommunen, wie Hamburg, München oder auch Fulda inzwischen komplett auf Bioölbetrieb umgestellt.

Auch in Wolfsburg-Unkeroda, wo die Grob GmbH seit 1995 ansässig ist, hat Bürgermeisterin Elke Wagner den Umweltschutz an die erste Stelle gesetzt: „Wir leben hier in einem Trinkwasserschutzgebiet mit fünf Tiefbrunnen, aus denen Wasser bis nach Gerstungen geliefert wird. Nicht auszudenken, wenn da etwas passiert.“ Die Gemeinde hat daher ihren Multicar mit Bioschmierstoffen ausgerüstet und zusätzlich einen Rider Aufsitzmäher mit Greenmachine-Label erworben, der anlässlich der Eröffnung feierlich an Elke Wagner übergeben wurde.

Doch nicht nur Kommunen und Firmen möchte Wilfried Grob für das Thema gewinnen: „Die sensible Umweltzone hat eigentlich jeder vor seiner Haustür, in seinem Garten.“ Wer hier Wiese, Beet und Gartenteich schützen möchte, könne Motorsäge, Heckenschere oder Rasenmäher künftig auch mit Bio-Öl betreiben. Dazu sei keine Umrüstung, nur eine Reinigung der Geräte nötig. Bio-Öl ist etwas teuerer als herkömmliche Maschinenöle, muss dafür aber nur selten gewechselt werden und spart auf diese Weise Langzeitkosten.

Alle Gartenbesitzer lädt die Grob GmbH daher zum „Großen Anmähen“ am Freitag, 5. April und am Samstag, 6. April in das neue „Grünschnitt-Center“ am Ortseingang von Wolfsburg-Unkeroda ein. Jeweils ab 10 Uhr sind die Gäste eingeladen, sich mit Thüringer Rostbratwurst zu stärken und sportliche Wettkämpfe mit Rider Aufsitzmähern und herkömmlichen Rasentraktoren auszutragen. Mähroboter sind bei Arbeit zu beobachten und Schnitt-Maschinen aller Art können ausprobiert werden. Kurze Vorträge informieren außerdem über die Nutzung von „Greenmachines“ in Forst-, Garten und Kommunaltechnik.

Weitere Informationen sind unter www.gruen-schnitt.de zu finden.

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