(openPR) Oberursel/Ts / Berlin / Weimar, 2. April 2013
Pünktlich zum Beginn der Feierlichkeiten "Das Van-de-Velde-Jahr 2013 in Thüringen und Sachsen" erscheint in der Edition AB Fischer, Berlin, Band Nr. 14 der Reihe "Menschen und Orte".
Auf 31 Seiten entwirft der Kunsthistoriker Martin H Schmidt ein atmosphärisches Bild der wechselvollen Zeit, die "Henry van de Velde in Weimar" zwischen 1902 und 1917 verbrachte. Der universelle Formengestalter und Grenzgänger bezeichnete seine Weimarer Zeit als eine Hoch-Zeit. Er sah die Chance seines Lebens, als er im April 1902 die Leitung der Großherzoglichen Kunstgewerbeschule in Weimar übernahm. Als Wegbereiter des Neuen Stils – heute meist Jugendstil genannt –, wollte van de Velde das kulturelle Leben des thüringischen Kleinstaates grundlegend reformieren. Seine Mitstreiter – Harry Graf Kessler und Elisabeth Förster-Nietzsche, die Schwester des Philosophen, – hatten dem Großherzog neue Impulse für Wirtschaft und Handwerk seines Landes durch den Belgier suggeriert. Gleichwohl scheiterte van de Velde an den Vorurteilen und der Borniertheit des rückständigen Duodezfürstentums. Die 1908 erbaute Villa Unter den hohen Pappeln erinnert noch heute an die konfliktreichen Jahre Henry van de Veldes in Weimar.
Der Band erscheint mit freundlicher Unterstützung der "Klassik Stiftung Weimar".
"Henry van de Velde in Weimar"; Menschen und Orte, Band 14, Berlin 2013; Edition A B Fischer, Berlin; Text: Martin H. Schmidt; Fotografien: Angelika Fischer; ISBN 978-3-937434-52-0; Ladenpreis 7,80 €
http://www.edition-abfischer.de/menschenundorte/14-inhaltsseiten/124












