(openPR) Bonn/Weimar, 2. November 2025
Der Magdeburger Arzt und Gründer des Henry van de Velde Museums, Dr. Volker Kielstein wird mit der Maecenas-Ehrung 2025 ausgezeichnet. Gewürdigt wird sein herausragendes Engagement für den Erhalt und die originalgetreue Rekonstruktion von Haus Schulenburg – einer 1913/1914 nach Plänen des belgischen Architekten Henry van de Velde erbauten und eingerichteten Villa.
Der Festakt für geladene Gäste findet am 2. November um 18 Uhr im Bauhaus-Museum Weimar statt. Die Laudatio hält Ralf Rauch, der ehemalige Oberbürgermeister von Gera. Das musikalische Rahmenprogramm wird gestaltet von Kseniya Orlova und Ingmar Rosenthal, Stipendiaten von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Weimar e.V.
Im Rahmen der diesjährigen Maecenas-Ehrung wird das außergewöhnliche Engagement von Volker Kielstein für Kunst und Architektur gewürdigt. Nachdem er 1996 Haus Schulenburg in einem ruinösen Zustand erwarb, machte er es sich zur Aufgabe, der Villa wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Dafür recherchierte er akribisch selbst kleinste Details der originalen Ausstattung. Nachtschränke, Bücherschränke und Betten bis hin zu den Möbeln des Musiksalons machte er ausfindig. So gelang es ihm, die Räume der Villa nahezu vollständig gemäß van de Veldes Vision zu rekonstruieren. Auch die historische Gartenanlage mit Pergola, Brunnenanlage, Pavillons und Grünflächen wurde im Zuge der Bundesgartenschau 2007 wiederhergestellt. Dem unermüdlichen Einsatz Kielsteins ist es zu verdanken, dass das von van de Velde propagierte Ideal des Gesamtkunstwerks als Symbiose von Architektur, Gartengestaltung und Kunstgewerbe in Haus Schulenburg als harmonisches Ganzes heute wieder erlebbar ist. 1999 gründeten Rita und Volker Kielstein mit Unterstützung der belgischen und deutschen Botschaften die Europäische Vereinigung der Freunde Henry van de Veldes e.V. Der Verein steht unter der Schirmherrschaft des belgischen und des deutschen Botschafters. Ziel des Vereins ist es, das Werk Henry van de Veldes in Europa bekannter zu machen, sein Andenken zu pflegen und seine Idee des Gesamtkunstwerks in Architektur und Kunsthandwerk weiterleben zu lassen.
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